Der Präsident des Ausschusses der Regionen der Europäischen Union Jos Chabert beendete am Dienstag seinen offiziellen Besuch in Prag

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Am Dienstag ist in Prag der zweitägige Besuch der Mitglieder des Kabinetts im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union zu Ende gegangen. Der Präsident des Ausschusses Jos Chabert und seine Begleiter trafen sich während ihres Aufenthaltes mit Ministerpräsident Milos Zeman, Aussenminister Jan Kavan und anderen tschechischen Politikern. Über das Ergebnis der Reise informierte sich Daniela Králová.

Präsident Jos Chabert diskutierte mit den tschechischen Politikern vor allem über die Aufgabe des Ausschusses der Regionen bei der Vorbereitung der Kandidatenländer, darunter auch Tschechiens, auf den künftigen EU-Beitritt. Wie der Ausschuss den bisherigen Verlauf der Integration Tschechiens bewertet, fragte ich eins seiner Mitglieder Kurt Geissert, der Präsident Chabert auf seiner Tschechien-Reise begleitete:

Die EU-Politiker erklärten auch, warum die Beteiligung der Regionen an dem Eingliederungsprozess in die EU von zentraler Bedeutung ist. Dazu Kurt Geissert:

Die Mitglieder der Delegation äusserten in Prag, dass sich der Ausschuss der Regionen für die Ost-Erweiterung der EU einsetzt. Sie stellten auch fest, dass es in Tschechien ähnlich wie zum Beispiel in Ungarn und Slowenien vor allem um die Frage geht, wie die Politik auf der lokalen und regionalen Ebene möglichst effektiv arbeiten kann. Dabei könnte der Ausschuss der Regionen eine Hilfe leisten, indem die EU und Vertreter der tschechischen Regionen einen gemeinsamen Ausschuss bilden. In welchem Bereich Tschechien eine Hilfeleistung braucht, dazu noch einmal Kurt Geissert:

Autor: Daniela Kralova
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