Deutschlehrertag

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"Herzliche Grüße" - so der Titel der neuesten Ausstellung des Goethe-Instituts, deren Eröffnung in den Räumlichkeiten der Prager Juristischen Fakultät im Mittelpunkt des diesjährigen Deutschlehrertages stand. Silja Schultheis hat sich mit den Veranstaltern und Besuchern über das Ziel und die Wirkung der Ausstellung unterhalten.

Die Zahl der Deutschlernenden in Tschechien hat im Vergleich zu den ersten Jahren nach der Wende von 1989 nachgelassen bzw. stagniert. Das Interesse und die Neugier an der deutschen Sprache zu wecken, ist ein wesentliches Ziel der Ausstellung "Herzliche Grüße", erklärte Uthild Schütze-Nöhmke vom Prager Goethe-Institut:

Vielfältig ist die Ausstellung zweifelsohne, bietet sie doch anstelle der herkömmlichen Texttafeln einen unkonventionellen und vielfach spielerischen Zugang zur deutschen Sprache an. So können sich die Besucher beispielsweise durch ein Klanglabyrinth führen lassen, Kreuzworträtsel lösen oder durch das Drehen unterschiedlicher Walzen die grammatisch korrekte Form bestimmter Redewendungen herausfinden.

Die Ausstellung baut in erster Linie auf das Prinzip "learning by doing". Und die Besucher? Unter ihnen fanden sich in erster Linie Deutschlehrer, aber auch Schüler der vom Goethe-Institut veranstalteten Sprachkurse.

Besonders den Pädagogen, die aus anderen tschechischen Orten nach Prag angereist waren, schienen der Deutschlehrertag und die Ausstellung wertvolle Anregungen zu liefern, wie eine Grundschullehrerin aus Usti nad Labem/Aussig an der Elbe äußerte:

Auch bei den Schülern kam die unkonventionelle Ausstellung offenbar gut an, wie eine Teilnehmerin der vom Prager Goethe-Institut veranstalteten Deutschkurse zum Ausdruck brachte:

Von Prag aus reist die Ausstellung "Herzliche Grüße" im April weiter ins mährische Brno/Brünn und im Mai nach Ostrava/Ostrau. Indes haben die Organisatoren der Ausstellung bereits weitere Pläne. Ulrich Späth vom Prager Goethe-Institut hierzu: