Discounter Norma steigert Gewinn in Tschechien um drei Millionen Euro

Foto: JiriMatejicek, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Der deutsche Discounter Norma hat im vergangenen Jahr seinen Reingewinn in Tschechien um 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Die demnach ausgewiesene Gewinnsumme betrug 81,1 Millionen Kronen (3,14 Millionen Euro). Beim Verkauf ihrer Waren hat die Handelskette zirka 90 Millionen Kronen mehr eingenommen, der gesamte Verkaufserlös lag somit knapp unter der Grenze von zwei Milliarden Kronen (77 Millionen Euro). Das geht aus dem Jahresbericht der Firma hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

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Für die nächsten Jahre rechnet Norma mit einer stabilen Entwicklung seiner Handelsaktivitäten, in etwa vergleichbar mit der Entwicklung der zurückliegenden Jahre, heißt es in dem Firmendokument. Zu Ende des vergangenen Jahres betrieb Norma 48 Geschäfte auf dem tschechischen Markt. Der Gewinn der Handelskette wächst von Jahr zu Jahr, im Jahr 2017 hatte er sich mit 70 Millionen Kronen (2,71 Millionen Euro) fast verdoppelt.

Sein erstes Einzelhandelsgeschäft in Tschechien eröffnete der Discounter im Jahr 1992. Insgesamt hat Norma mehr als 1400 Kaufhallen, insbesondere in Deutschland. Der Eigner von Norma ist die deutsche Gesellschaft Maro Stiftung.

Norma gehört zu den kleineren Handelsketten in Tschechien. Auf dem hiesigen Discounter-Markt operieren des Weiteren Lidl, Penny Market und COOP Diskont. Lidl zum Beispiel hat im Finanzjahr 2017/18 den hierzulande erwirtschafteten Rekordgewinn vor Steuern von 5,1 Milliarden Kronen (200 Millionen Euro) erzielt. Das ist im Jahresvergleich ein Zuwachs von 27 Prozent. Mit einem um ein Fünftel höheren Umsatz hat sich Lidl dabei vom vierten auf den zweiten Platz der in Tschechien tätigen Handelsketten geschoben. Die Nummer eins ist weiterhin Kaufland.