Gesamtschulden der tschechischen Bürger bei fast 2,5 Billionen Kronen

Foto: Marco Verch, Flickr, CC BY 2.0

Die Gesamtverschuldung der Bürger der Tschechischen Republik wurde am Ende des ersten Quartals in diesem Jahr mit 2,49 Billionen Kronen (92 Milliarden Euro) beziffert. Im Jahresvergleich ist sie damit um 146,4 Milliarden Kronen (5,4 Milliarden Euro) gestiegen.

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Das Volumen der ausstehenden Schulden lag bei 30,9 Milliarden Kronen (1,13 Milliarden Euro), im Jahresvergleich ist das ein Rückgang um 1,6 Milliarden Kronen (60 Millionen Euro). Die Zahl der Menschen, die nicht in der Lage waren, ihre Kredite abzubezahlen, war die niedrigste seit sechs Jahren. Das geht aus den Angaben des Banken- und des Nichtbanken-Registers über Kundeninformationen hervor.

„Die gegenwärtige Corona-Krise hat den Kreditmarkt im ersten Quartal noch wenig berührt, denn der Notstand wurde erst zu Mitte März ausgerufen. Aufgrund der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass sich die Anzahl der säumigen Kunden und das Volumen der ausstehenden Schulden nach dem Ende der Zahlungsaufschub nachteilig ändern werden“, sagte der Exekutivdirektor des Nichtbanken-Registers, Jiří Rajl.

Die ausstehenden Schulden sind im Vergleich des vierten Quartals von 2019 leicht gestiegen, konkret um 110 Millionen Kronen (4 Millionen Euro). Der Grund dafür sind die gewachsenen Schulden auf den Verbrauch (Verbraucherkredite, Kreditkarten, etc.). In diesem Segment hat sich der Schuldenberg im Vergleich zum Jahresende 2019 um 330 Millionen Kronen (12,1 Millionen Euro) erhöht.