Handys in den Schulen: Sollen wir sie verdammen?

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Die Handy-Plage befiel in den letzten Jahren auch alle Schulen in Tschechien. Wie viele Schüler jetzt nicht mehr nur mit Schulbüchern und Stiften zur Schule gehen, sondern auch mit einem der beliebtesten Kommunikationsmittel, weiß man nicht genau, die Schätzungen bewegen sich zwischen 20-50 Prozent, Tendenz steigend. Wie die Schulen damit umgehen, untersuchte Daniela Kralova.

Unter dem Weihnachtsbaum war es gewiss für viele der beschenkten Kinder ein Traumgeschenk. Hurra, jetzt gehöre ich auch schon zu den auserwählten Handybesitzern, dachte sich bestimmt eine Reihe von Schulpflichtigen, die jetzt ihre Schulkameraden um dieses wertvolle Prestigeobjekt nicht mehr beneiden müssen. Ob auch die tschechischen Lehrer diese Begeisterung teilen, bleibt zweifelhaft. Aber gibt es hierzulande zumindest verbindliche Richtlinien für den Umgang mit den Handys in den Schulen? Das fragten wir die Lehrerin eines Prager Gymnasiums Alena Slipkova:

Klingeln während des Unterrichts wurde also noch nicht zur Regel, obwohl die Anzahl der jugendlichen Handybesitzer stetig steigt. Das Schulministerium ergriff bisher aber keine verbindliche Maßnahme zur Regelung des Handyumgangs in den Schulen und auch in der nächsten Zukunft wird sich dies nicht ändern, denn so etwas liegt nicht in seiner gesetzlich gegebenen Kompetenz. Ob eine derart verbindliche Regelung wünschenswert wäre, fragten wir die Lehrerin Alena Slipkova:

Alena Sklipkova verbietet zwar das Telefonieren während des Unterrichts, unter bestimmten Umständen wäre sie aber bereit, eine Ausnahme zu machen:

Autor: Daniela Kralova
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