Hochwasser in der U-Bahn: Durchbruch in der Umsteigestation Mustek

Metro Station Mustek, Foto:CTK

Ein weiteres Geheimnis wurde am Donnerstag in der Prager U-Bahn gelüftet, eine weitere Antwort auf die Frage - wie kam es zur Überflutung des unterirdischen Verkehrssystems- wurde gefunden. Am Donnerstag wurde das Wasser aus einer weiteren Station ausgepumpt, und zwar aus der Station Mustek im unteren Teil des Wenzelsplatzes. Dort, wo normalerweise Reisende aus der Linie B auf die A umsteigen, stellte man fest, dass auch das Wasser diesen Weg wählte.

Metro Station Mustek, Foto:CTK
Ein weiteres Geheimnis wurde am Donnerstag in der Prager U-Bahn gelüftet, eine weitere Antwort auf die Frage - wie kam es zur Überflutung des unterirdischen Verkehrssystems- wurde gefunden. Am Donnerstag wurde das Wasser aus einer weiteren Station ausgepumpt, und zwar aus der Station Mustek im unteren Teil des Wenzelsplatzes. Dort, wo normalerweise Reisende aus der Linie B auf die A umsteigen, stellte man fest, dass auch das Wasser diesen Weg wählte. Die Metro-Linie B, die unter den kritischen Stadtvierteln Karlin und Liben durchführt, stand als erste unter Wasser, und zwar bis zur Decke.

In der Umsteigestation Mustek stand ein Drucktor dem Wasser im Weg. Dieses hielt stand, was jedoch kapitulierte, das war die 30 Zentimeter dicke Beton-Decke des unteren Bahnsteigs bzw. der Boden des Umsteigegangs zwischen der unteren B-Linie und der darüber führenden Linie A. Auf einer Fläche von 20 Quadratmetern sind Durchbrüche, ausgerissene Betonstücke und zerstörte Pflastersteine. Vor der aufwärts führenden Rolltreppe, am Ende dieses Flurs, stand zwar ein weiteres Drucktor, das Wasser fand sich jedoch seinen eigenen Weg, um es zu umgehen.

Es handelt sich um den zweiten Fall, bei dem der Wasserdruck die Konstruktion durchbrach. Der Leitung der Metro zufolge habe man diese Unfälle nicht verhindern können, und keiner Mitarbeiter trage dafür Verantwortung. Ob es noch weitere Durchbrüche gibt, wird sich zeigen, nachdem das Wasser aus anderen Stationen und Tunnels, besonders im Streckenteil unter der Moldau, ausgepumpt worden ist.