Klezmer-Hip-Hop, Balkan-Jungle und Brasshouse – die Band Tygroo

Tygroo

Es gibt Bands, deren Musik passt nicht in die gängigen Schubladen. Und gerade deswegen begeistern sie. Eine solche sind Tygroo aus Prag.

Quelle: Tygroo / FB

Tygroo gibt es offiziell seit Silvester 2015, als sie in Prag ihr erstes Konzert spielten. Im Herbst vergangenen Jahres kam ihre dritte CD heraus, sie heißt „Eat Human“. Auch auf dieser spielt das Quartett wieder seine wilde Mischung aus Klezmer-Hip-Hop, Balkan-Jungle und Brasshouse. Man könnte aber auch Dubstep und Elektro noch hinzufügen.

Tygroo | Foto: Tygroo / FB

Das Besondere ist, dass Tygroo fast nur auf Schlagzeug und Blasinstrumenten spielen, dazu natürlich auch singen. Ab und zu kommt noch ein Akkordeon hinzu. Aber selbst mit Tuba, Saxophon und Klarinette lässt sich der Eindruck erwecken, dass man nicht nur in Odessa oder auf dem Guča-Festival in Serbien zu Hause ist, sondern auch in New York.

Tygroo | Foto: Tygroo / FB

Tygroo bestehen aus Vojta Stolbenko am Schlagzeug, dem Tuba-Spieler Šimon Janák, dem Akkordeonisten und Saxophonisten David Lomič sowie dem Klarinettisten und Saxophonisten Matěj Heinzl. Ihre teils wilden Auftritte haben sie schon zu zahlreichen Festivals ins Ausland gebracht. Auch etwa in Deutschland spielen Tygroo, wie zuletzt im Januar in der Hillerschen Villa in Zittau.

Autor: Till Janzer
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