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19.07.2026
An der österreichisch-tschechischen Grenze wurde am Sonntag in Guglwald (Gemeinde Vorderweißenbach) der „DenkWeg Eiserner Vorhang“ eröffnet. Der interaktive, rund fünf Kilometer lange Rundweg macht die Geschichte der europäischen Teilung an zehn Stationen multimedial erlebbar.
Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer würdigte das Projekt bei einem Festakt. Im Anschluss daran erkundeten die Besucher den „DenkWeg“ bei geführten Rundgängen auf Deutsch und Tschechisch.
Der Lehrpfad startet bei der DenkStätte Eiserner Vorhang in Guglwald (Gemeinde Vorderweißenbach). Von dort führt die Route mitten durch die ehemalige Todeszone des Eisernen Vorhangs in Richtung der tschechischen Gemeinde Přední Výtoň. Nach einer Schleife auf tschechischem Staatsgebiet kehrt der Weg wieder zum Ausgangspunkt zurück.
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19.07.2026
Der Vorsitzende des tschechischen Abgeordnetenhauses Tomio Okamura (Freiheit und direkte Demokratie) reist am Sonntagnachmittag nach China. Der offizielle Besuch findet auf Einladung des Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses statt. Begleitet wird der Politiker von einer Delegation aus 40 tschechischen Unternehmen.
Der Parlamentarier verteidigte vor seinem Abflug die Bemühungen der tschechischen Regierung um eine Normalisierung der Beziehungen zu Peking. Er erklärte, das Kabinett verfolge eine realistische sowie pragmatische Außenpolitik und setze auf wirtschaftliche Kooperation statt moralischer Belehrungen. Zudem betonte er, dass eine Annäherung im nationalen Interesse liege, um neue Marktchancen für tschechische Unternehmen zu sicher
Im Zentrum der Verhandlungen in China stehen der Ausbau direkter Flugverbindungen sowie die Einführung des visafreien Reiseverkehrs. Ein wesentliches Ziel ist es laut Okamura, wieder mehr chinesische Touristen nach Tschechien zu locken. Die Reiseroute Okamuras führt über Peking, Shanghai, Hangzhou und Chengdu.
Okamura schloss in einer Debatte im Fernsehsender CNN Prima News am Sonntag nicht aus, dass bei den Gesprächen in China auch aktuelle konsularische Angelegenheiten zur Sprache kommen könnten, darunter der Fall eines dort inhaftierten tschechischen Staatsbürgers.
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19.07.2026
Die zurückliegende Woche war für tschechische Bergsteiger und Bergwanderer außergewöhnlich tragisch. Ein 23-jähriger Tscheche kam am Montag bei einem Sturz auf dem Klettersteig Postalmklamm im Salzburger Land ums Leben.
In der Nacht auf Mittwoch starben zwei tschechische Bergsteiger im Alter von 57 und 49 Jahren beim Aufstieg auf den Mont Blanc in den französischen Alpen. Ein erfahrener Bergführer und sein Kunde stürzten im Grand Couloir du Goûter durch Steinschlag ab.
Ein 46-jähriger tschechischer Bergsteiger starb am Donnerstag im pakistanischen Karakorum-Gebirge. Zu dem tragischen Unfall kam es bei dem Versuch einer Erstbegehung des Berges Biarchedi II. Zuvor war ihm und seinen zwei tschechischen Kollegen die historische Erstbesteigung des Nachbargipfels Biarchedi I gelungen.
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19.07.2026
Der sechste Prager Stadtbezirk, auf dessen Gebiet der Václav-Havel-Flughafen liegt, fordert vom Prager Flughafen die vollständige Einstellung des Nachtflugbetriebs bis spätestens 2032. Der Stadtbezirksrat hat seine offizielle Stellungnahme in dieser Woche genehmigt, wie ein Sprecher informierte. Demzufolge soll der Nachtflugbetrieb ab 2027 jährlich um 20 Prozent sinken. Ab 2032 sollen zwischen 00:00 und 05:30 Uhr keine Starts und Landungen mehr stattfinden.
Der Flughafen schlug im März ein Limit von 48 Nachtflügen vor. Dies reicht Prag 6 zum Schutz der Gesundheit der Anwohner nicht aus. Laut Aussage einer Flughafensprecherin ist eine komplette Nachtschließung aus Kapazitätsgründen erst nach der Inbetriebnahme einer neuen Parallelbahn geplant.
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19.07.2026
Die tschechischen Automobilhersteller haben im ersten Halbjahr 780.378 Pkw produziert, was einem Anstieg von 4,4 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Im Juni stieg die Produktion um 3,3 Prozent. Insgesamt handelte es sich bei 40 Prozent der produzierten Fahrzeuge um Elektroautos oder Hybride, davon waren 130.356 reine Elektroautos. Dies gab der Verband der Automobilindustrie am Freitag bekannt.
Laut Verbandspräsident Martin Jahn unterscheidet sich die Lage der Hersteller stärker als je zuvor, doch die Industrie bleibt stabil. Das Produktionstempo bleibe hoch und spiegle die Fähigkeit wider, flexibel auf die Kundennachfrage über alle Antriebsarten hinweg zu reagieren, so Jahn.
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18.07.2026
In Tschechien ist es am Sonntag zunächst heiter, im Westen bewölkt und vereinzelt Schauer. Im Tagesverlauf von Nordwesten her vorübergehend stark bewölkt bis bedeckt mit Regen oder Schauern, örtlich auch Gewittern. Später am Nachmittag und Abend von Westen her wieder aufheiternd. Die Tageshöchsttemperaturen steigen 19 bis 24 Grad, in Mähren und Schlesien auf 25 bis 29 Grad, im Südosten bis zu 31 Grad.
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18.07.2026
Das tschechische Innenministerium hat die Partei Freiheit und direkte Demokratie (SPD) in seinem aktuellen Extremismusbericht für das vergangene Jahr nicht erwähnt, obwohl die Partei zuvor regelmäßig in dem Dokument aufgeführt worden war. Wie das Nachrichtenportal Seznam Zprávy berichtete, hat dieser Vorfall bereits zu personellen Konsequenzen im Ministerium geführt. Demzufolge verließen zwei Autoren wegen der finalen Fassung des Berichts das Ministerium, sie selbst nannten aber keine offiziellen Gründe für ihr Ausscheiden.
Innenminister Lubomír Metnar (Partei Ano) wies die Medienberichte auf der Plattform X scharf als lügnerisch sowie manipulativ zurück und kündigte für Montag eine offizielle Stellungnahme an.
Die Auslassung der SPD in dem Bericht ist umstritten, da die SPD im Juni dieses Jahres wegen Volksverhetzung auf Wahlplakaten zu einer Geldstrafe von 3 Millionen Kronen (120.000 Euro) verurteilt wurde. Zudem steht auch Parteichef Tomio Okamura unter Anklage, wobei sein Verfahren wegen parlamentarischer Immunität ruht.
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18.07.2026
Der Bau der Elbe-Staustufe in Děčín könnte nach aktuellen Schätzungen der tschechischen Wasserstraßendirektion (ŘVC) Anfang 2029 beginnen. Die Inbetriebnahme des Bauwerks ist für das Jahr 2033 vorgesehen. Derzeit finalisiert die ŘVC die Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung (EIA), wie ŘVC-Sprecher Jan Bukovský gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK erklärte.
Die Staustufe soll die Schiffbarkeit der Elbe im Abschnitt von Ústí nad Labem bis zur deutschen Grenze verbessern. Die Vorbereitung der Planungsunterlagen für das Projekt, das bereits seit den 1990er Jahren in der Diskussion ist, hat bislang rund 600 Millionen Kronen (24,78 Millionen Euro) gekostet. Gegen das Bauvorhaben regt sich seit Jahren anhaltender Widerstand von verschiedenen Umweltschutzorganisationen.
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18.07.2026
Für den tödlichen Zusammenstoß zweier Züge in Pardubice im Juni 2024 trägt neben dem Lokführer offenbar auch das Verkehrsministerium eine Mitschuld. Dies geht aus dem Entwurf des Abschlussberichts der Bahninspektion hervor, wie das Fachportal Zdopravy.cz berichtete.
Demnach war es aufgrund einer Entscheidung des Verkehrsministeriums nicht möglich, das Zugsicherungssystem zu aktivieren, welches die Kollision hätte verhindern können. Das Verkehrsministerium erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK, dass es den Medienbericht zu einer nicht öffentlichen, unvollständigen Arbeitsversion des Berichts nicht kommentieren werde.
Der schwere Unfall ereignete sich am 5. Juni 2024. Ein Expresszug des privaten Bahnunternehmens RegioJet überfuhr beim Verlassen des Bahnhofs Pardubice ein rotes Signal und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Güterzug zusammen. Bei dem Unglück kamen vier Menschen ums Leben, der Sachschaden überstieg 150 Millionen Kronen (rund 6 Millionen Euro). Der Eigentümer von RegioJet, Radim Jančura, hatte bereits im vergangenen Jahr eingeräumt, dass der Fehler beim Lokführer des Expresszuges lag.
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18.07.2026
Bei einem Zusammenstoß zweier Busse nahe Oleksovice in der Region Znojmo sind am Samstagmorgen über 40 Menschen verletzt worden.
Zehn Personen erlitten nach Angaben der Rettungsdienst-Sprecherin Michaela Bothová mittelschwere bis schwere Verletzungen. Ein aus Richtung Brno / Brünn kommender Bus rammte ein anderes Fahrzeug, das von einer Nebenstraße auf die Hauptstraße einbog.
Der Unfall wurde als außergewöhnliches Ereignis der Stufe zwei eingestuft. Vor Ort waren 13 Rettungsteams im Einsatz, darunter ein Großraumrettungswagen und ein Hubschrauber.
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