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12.02.2026
Die Umsätze der tschechischen Textil- und Bekleidungsindustrie sind im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Sie lagen 2,7 Prozent niedriger als 2024, wie der Branchenverband ATOK bekanntgab. Der Gesamtumsatz betrug 54,9 Milliarden Kronen (2,26 Milliarden Euro).
In Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie mit mindestens 20 Angestellten sind hierzulande knapp 25.000 Menschen beschäftigt.
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12.02.2026
Mit den Stimmen der Regierungsmehrheit hat das tschechische Abgeordnetenhaus in der Nacht auf Donnerstag die Grundparameter des Staatshaushaltes für dieses Jahr gebilligt. Der Nationale Haushaltsrat (NRR) hatte die Pläne des Kabinetts zuvor als Verstoß gegen das Gesetz zur verantwortlichen Haushaltsführung kritisiert.
In dem Etatentwurf ist für das laufende Jahr ein Defizit von 310 Milliarden Kronen (12,7 Milliarden Euro) vorgesehen. Vertreter der Opposition hatten das angedachte Minus als unverantwortlich bezeichnet. Die erste Lesung des Staatshaushalts nahm 14 Stunden in Anspruch.
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12.02.2026
Premier Andrej Babiš (Partei Ano) unterstützt die Idee von Emmanuel Macron, in der EU eine „Made in Europe“-Quote einzuführen. Der französische Staatspräsident habe eine klare Idee, wie die Wettbewerbsfähigkeit in Europa verbessert werden könne, fügte der tschechische Regierungschef am Mittwochabend in Paris hinzu. Zuvor hatten sich Babiš und Macron zu einem zweistündigen Gespräch getroffen.
Das Treffen diente der Vorbereitung auf den informellen Gipfel in Belgien, bei dem die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag über die Wettbewerbsfähigkeit der EU diskutieren wollen. Macrons Idee von „Made in Europe“-Quoten wird indes von einigen Ländern kritisiert, so etwa Deutschland und Italien.
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11.02.2026
Im Rahmen der tschechischen Munitionsinitiative für die Ukraine ist derzeit das Ziel, Artilleriemunition im Wert von fünf Milliarden Euro zu beschaffen, bisher liegen aber nur Zusagen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vor. Darüber informierte am Mittwoch die Presseagentur ČTK und verwies auf Informationen eines nicht näher genannten hohen Nato-Vertreters.
Die Bedeutung der Munitionsinitiative hatte zuletzt auch mehrfach Nato-Generalsekretär Mark Rutte herausgestellt. Tschechiens Premier Andrej Babiš (Partei Ano) und weitere Vertreter der neuen Regierung hatten ursprünglich angekündigt, die Initiative abzuschaffen. Schließlich lenkte man aber ein und beteiligt sich weiterhin an der Beschaffung der Munition. Der Ankauf wird allerdings nicht mehr vom tschechischen Staat mitfinanziert.
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11.02.2026
Die Tschechische Bankenassoziation (ČBA) hat ihre Konjunkturaussichten für Tschechien verbessert. Wie am Mittwoch bekanntgegeben wurde, erwarte man für dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 2,6 Prozent. Im November war die Bankenassoziation noch von einem Zuwachs von 2,2 Prozent ausgegangen.
Hinter der positiven Entwicklung stehen der Organisation zuvor ein stärkerer Exportsektor und zunehmende Investitionsaktivitäten. Die Inflation für 2026 beziffert die Bankenassoziation mit 1,7 Prozent. Im November war sie noch von einer Teuerungsrate von 2,2 Prozent ausgegangen.
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11.02.2026
Tschechiens ehemaliger Premier Petr Fiala (Bürgerdemokraten) hat auf X bekanntgegeben, nicht bei den Senatswahlen anzutreten. Auch eine Kandidatur auf das Amt des Staatspräsidenten schloss er am Mittwoch aus. Sein Abgeordnetenmandat wolle er aber weiterhin ausüben, so Fiala. Zudem habe er gemeinsam mit weiteren Mitstreitern den Thinktank Politické fórum (Politisches Forum) gegründet. Dieser solle nun Schritt für Schritt ausgebaut werden und vor allem unter jungen Menschen die Gedanken von Freiheit und Demokratie kultivieren und popularisieren.
Fiala hat Mitte Januar nach zwölf Jahren an der Spitze der bürgerdemokratischen Partei ODS seinen Posten als deren Vorsitzender zur Verfügung gestellt. Rund einen Monat zuvor hatte das neue Kabinett von Andrej Babiš (Partei Ano) in Tschechien die Regierungsgeschäfte übernommen.
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11.02.2026
Vom Flughafen in Brno / Brünn hoben im vergangenen Jahr 739.323 Passagiere ab – fast so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2024. Darüber informierte am Mittwoch die Presseagentur ČTK und verwies auf eine Pressemitteilung des Airports. Demnach war die Anzahl der Destinationen mit 38 so hoch wie nie.
Der Brünner Flughafen ist der am stärksten frequentierte Regionalflughafen in Tschechien. Allerdings holen einige Mitbewerber auf. So wurde in Ostrava / Ostrau vergangenes Jahr mit über 506.000 Flugreisenden ein neuer Rekord verzeichnet. Auch in Pardubice wurden mit über 203.000 Passagieren so viele Menschen befördert wie noch nie zuvor.
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11.02.2026
Am Donnerstag ist es in Tschechien bewölkt, am Morgen gibt es ortsweise Nebel. Im Tagesverlauf kommt es zu Schauern, in Höhenlagen über 1100 Metern fällt Schnee. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 1 bis 10 Grad.
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11.02.2026
Die tschechische Regierung hat am Mittwoch ihren Haushaltsentwurf für das laufende Jahr im Abgeordnetenhaus eingebracht. Finanzministerin Alena Schillerové (Partei Ano) sagte bei der Sitzung der unteren Parlamentskammer, der Etat sei realistisch und komplett. Vorwürfe des Nationalen Haushaltsrates (NRR), dass die Pläne des Kabinetts gegen das Gesetz zur verantwortlichen Haushaltsführung verstoßen würden, wies Schillerová zurück.
In dem Etatentwurf ist für das laufende Jahr ein Defizit von 310 Milliarden Kronen (12,7 Milliarden Euro) vorgesehen. Vertreter der Opposition kritisierten das angedachte Minus in der Staatskasse am Mittwoch als unverantwortlich.
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11.02.2026
Die unerlaubte Tätigkeit für eine ausländische Macht wird in Tschechien weiterhin Bestandteil des Strafgesetzbuches sein. Dies hat das Verfassungsgericht entschieden. Zuvor hatten 24 Senatoren Beschwerde eingereicht und gefordert, den entsprechenden Passus zu kippen. Der Gesetzestext sei unklar und allgemein formuliert, lautete die Kritik.
Die unerlaubte Tätigkeit für eine ausländische Macht wurde durch ein Gesetz zum Straftatbestand erklärt, das Ende 2024 im Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde. Das Kabinett von Petr Fiala (Bürgerdemokraten) begründete den Schritt damals damit, effektiver gegen Spionage vorgehen zu wollen. Fiala sowie weitere Vertreter der nunmehrigen Opposition begrüßten am Mittwoch die Entscheidung des Verfassungsgerichtes.
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