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16.09.2026
Tschechien bietet Bulgarien acht neue Leichtflugzeuge vom Typ „Skyfox“ des Herstellers Aero Vodochody an. Das gab der tschechische Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Mittwochmorgen vor seinem Abflug zu einem Besuch in Sofia bekannt.
Begleitet wird der Regierungschef von Industrie- und Handelsminister Karel Havlíček (Partei Ano) sowie einer 50-köpfigen Delegation tschechischer Wirtschaftsvertreter. Unter anderem sollen Verträge über den Export tschechischer Elektrobusse abgeschlossen und Kooperationen in der Verteidigungsindustrie gestärkt werden. Zudem will Babiš seinen bulgarischen Amtskollegen Rumen Radew davon überzeugen, das europäische Emissionshandelssystem ETS 2 zu verschieben und das bestehende System ETS 1 vorübergehend auszusetzen.
Radew erklärte nach dem Treffen mit Babiš, Bulgarien teile in der europäischen Politik und der Energiepolitik eine sehr ähnliche Auffassung wie die Tschechische Republik, insbesondere was das System der Emissionsrechte betreffe.
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15.09.2026
Beim internationalen Klassik-Festival Dvořákova Praha (Dvořáks Prag) treten am Dienstag die Radio-Symphoniker (SOČR) mit einem speziellen Konzert anlässlich ihres 100. Geburtstages auf. Das Orchester spielt im Rudolfinum mit seinem neuen Chefdirigenten Elias Grandy auf. Als Gäste wurden der Violinist Daniel Matejča und die Violoncellistin Sakura Toba eingeladen.
Das Konzert ist ausverkauft. Neben bekannten Stücken von Claude Debussy oder auch Maurice Ravel wird die Weltpremiere des Doppelkonzerts für Geige und Violoncello zu hören sein, das Komponist Jan Kučera extra auf Bestellung der Festivalleitung geschrieben hat.
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15.09.2026
Im Fluss Morava / March sind in der Gegend um Olomouc / Olmütz wegen des niedrigen Wasserstandes eine große Anzahl an Fischen verendet. Die Fischer haben bis Ende vergangener Woche fast eine Tonne toter Tiere in die Abdeckerei gebracht. Dies ist das größte Fischsterben in der Region, seit in den 1990er Jahren mit der Beobachtung der Population begonnen wurde. Darüber informierten am Dienstag die Umweltabteilung des Olmützer Magistrats und der Fischereiverband des Kreises.
Den niedrigen Wasserstand der March und ihrer Zuflüsse führen die Beobachter auf die lange Trockenheit in diesem Jahr zurück. Das Wasser enthalte zu wenig Sauerstoff, sodass die Tiere ersticken würden, so die Mitteilung.
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15.09.2026
Der öffentlich-rechtliche Tschechische Rundfunk (ČRo) hat ein System entwickelt, wie die Menschen im Land in Krisenlagen informiert werden sollen. Es enthält die Szenarien für 22 verschiedene Ausnahmesituationen. Diese reichen von Hochwasser oder Großfeuer über Chemie- oder Atomhavarien bis hin zu Kommunikationsblackouts und Sicherheitsbedrohungen. Das System wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Prag vorgestellt.
In Krisenlagen wird das Programm demnach einheitlich auf den Sender Radiožurnál umgestellt. Es seien Kontakt- und Expertenlisten, minuten- und stundenweise Sendeschemen sowie eine spezielle Erkennungsmelodie erstellt worden, hieß es weiter. Die ČRo-Intendanz hat zu diesem Zweck ein Memorandum unterschrieben über die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, dem Polizeipräsidenten sowie dem Prager Rettungsdienst.
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15.09.2026
Die österreichische Regierung verlängert die Grenzkontrollen in Richtung Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien um weitere sechs Monate. Dies verkündete Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) laut Presseagentur APA am Dienstag. Dem Bericht zufolge gab Karner als Grund an, dass die bestehenden Maßnehmen gegen die illegale Migration und die Menschenschmuggler immer noch nötig seien.
Mit der gleichen Begründung führen auch andere europäische Staaten stichprobenartige Grenzkontrollen durch, so etwa Deutschland. Diese Sondermaßnahme braucht die Zustimmung der Europäischen Kommission.
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15.09.2026
Am Mittwoch ist es in Tschechien warm und zunächst noch eher freundlich. Von Nordwesten her zieht aber dichte Bewölkung auf und bringt Regen und lokale Gewitter mit sich. Diese erreichen am Abend auch Mähren und Schlesien. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 22 Grad bis 27 Grad.
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15.09.2026
Die Obstbauern in Tschechien berechnen die Einnahmeverluste, die sie in dieser Saison wegen der Frostschäden erwarten, auf über 1,3 Milliarden Kronen (54 Millionen Euro). Dies teilte der Obstbauerverband am Montag der Presseagentur ČTK mit. Seinen Angaben zufolge gibt es derzeit 10.305 Hektar Plantagen im Land. Auf knapp der Hälfte dieser Anbaufläche gebe es durch den Frühjahrsfrost Schäden von 80 Prozent oder mehr, so die Information.
Bei der Berechnung der Einkommensverluste wurden die Verkaufspreise von 2025 zugrunde gelegt. Der Ernteausfall wird für dieses Jahr auf 64.000 Tonnen Obst geschätzt, also knapp 46 Prozent der üblichen rund 140.000 Tonnen in Tschechien.
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15.09.2026
Die ehemalige Václav-Havel-Bibliothek, die nun 1. Präsidentenbibliothek heißt, will im Herbst den Posten des Direktors ausschreiben. Dann werden auch die neuen Partner sowie das neue Grafikdesign der Einrichtung vorgestellt. Dies kündigten Vertreter des Verwaltungs- und des Aufsichtsrates der Gedenkbibliothek bei einer Pressekonferenz am Montag an.
Die Havel-Witwe Dagmar Havlová hat der Bildungseinrichtung im Streit um die weitere Ausrichtung die Namensrechte entzogen. Zuvor hatten wichtige Geldgeber und das gesamte Mitarbeiterteam die Zusammenarbeit aufgekündigt. Die 1. Präsidentenbibliothek wolle auch künftig den Tom-Stoppard-Preis vergeben und ihr Archiv weiterführen, hieß es am Montag.
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15.09.2026
Seit Dienstag können im Alten Königssaal der Prager Burg wieder die böhmischen Kronjuwelen besichtigt werden. Die ersten vier Tage sind allerdings für Schulgruppen reserviert. Offiziellen Informationen zufolge haben sich mehr als 300 Schulen angemeldet.
Ab Samstag und bis zum 28. September ist die Ausstellung dann für die Öffentlichkeit zugänglich, der Eintritt ist frei. Thematisch geht es in diesem Jahr um die Thronübernahme durch die Habsburger vor genau 500 Jahren. Ein spezielles Programm gibt es diesmal für sehbehinderte und blinde Besucher.
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15.09.2026
Die Beamten der tschechischen Polizeizentrale zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens (NCOZ) haben am Dienstagmorgen das Rathaus im mittelböhmischen Nymburk durchsucht. Nach Berichten der regionalen Tageszeitung Deník betraf die Maßnahme das Büro des Bürgermeisters Tomáš Mach (Bewegung Nymburk s klidem). Ein NCOZ-Sprecher bestätigte den Einsatz gegenüber der Presseagentur ČTK, gab aber keine weiteren Einzelheiten bekannt.
Die Oberstaatsanwaltschaft in Prag informierte auf ihrer Website, dass am Dienstag Durchsuchungen außer in Nymburk noch an weiteren Orten Tschechiens stattgefunden hätten. Dabei gehe es um den Verdacht einer Straftat bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen.
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