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12.09.2026
Am Sonntag ist es in Tschechien meist bedeckt, im Osten des Landes bewölkt. Im Tagesverlauf gibt es von Nordwesten her Regen oder Regenschauer. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 18 bis 22 Grad, im Westen und Norden liegen sie um 16 Grad.
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12.09.2026
Bei einem tragischen Bergunfall in den französischen Alpen ist am Donnerstag ein tschechischer Bergsteiger ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur AFP und die Lokalzeitung Le Dauphiné Libéré berichten, wurde der etwa 40-jährige Mann auf einer beliebten Route zum Mont Blanc von herabstürzenden Steinen getroffen. Das tschechische Außenministerium bestätigte den Vorfall inzwischen offiziell.
Das Unglück ereignete sich nahe der Gemeinde Saint-Gervais im Département Haute-Savoie. Der Tscheche stürzte nach dem Steinschlag mehrere Dutzend Meter einen steilen Hang hinab. Sein Begleiter blieb unverletzt und rief sofort Hilfe, doch die Bergretter konnten den Verunglückten nicht mehr wiederbeleben.
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12.09.2026
Ein Fragment des Markusevangeliums, das als das älteste Manuskript Tschechiens gilt, wird ab Samstag im italienischen Aquileia ausgestellt. Die seltene Handschrift, die König Karl IV. im Jahr 1354 in Norditalien erwarb, verlässt damit nach über 650 Jahren erstmals das tschechische Staatsgebiet.
Das wertvolle Exponat ist Teil einer Sonderausstellung mit dem Titel „Das Markusevangelium“. Die Schau führt zum ersten Mal alle drei Fragmente des kostbaren Kodex an einem einzigen Ort zusammen. Das geschichtsträchtige Werk war bereits im Mittelalter aufgeteilt worden und kehrt nun für kurze Zeit als Einheit zurück.
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12.09.2026
Im Riesengebirge wird immer häufiger die wärmeliebende Gottesanbeterin (Mantis religiosa) gesichtet. Wie die Nachrichtenagentur ČTK berichtet, gehörte diese Insektenart früher nicht zur Fauna des höchsten tschechischen Gebirges, das für sein raues Klima bekannt ist. Die Verwaltung des Nationalparks Krkonoše (KRNAP) ruft Besucher nun dazu auf, Sichtungen des Insekts zu melden.
Die erste Entdeckung in freier Natur wurde 2019 registriert – Experten führen die Ausbreitung direkt auf den Klimawandel zurück.
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12.09.2026
Tschechien droht eine Rückzahlung von rund sechs Milliarden Kronen (240 Millionen Euro) an bereits ausgezahlten EU-Agrarsubventionen. Wie die Zeitung Mladá fronta DNES berichtet, untersuchte ein Audit der Europäischen Kommission, ob Fördermittel für dieselben Grundstücke an mehrere Nutzer gleichzeitig flossen. Das tschechische Landwirtschaftsministerium weist die Ergebnisse zurück und kündigte Widerspruch an.
Bis Jahresende kann Prag zu den Vorwürfen Stellung beziehen. Laut einem Ministeriumssprecher wird derzeit die tschechische Argumentation vorbereitet. Vor einer endgültigen Entscheidung der EU-Kommission folgen noch mehrere Verhandlungsphasen. Eva Češpiva, Sprecherin des Agrarinterventionsfonds (SZIF), betonte, Tschechien habe in der Vergangenheit bereits mehrfach negative EU-Auditergebnisse erfolgreich abwenden können.
Auslöser für die europaweiten Kontrollen der EU-Kommission waren Betrugsfälle mit Agrarsubventionen in Griechenland. Insgesamt erhielten tschechische Landwirte im vergangenen Jahr Subventionen in Höhe von 33,5 Milliarden Kronen (ca. 1,35 Milliarden Euro).
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12.09.2026
Die stellvertretende Vorsitzende des tschechischen Abgeordnetenhauses, Barbora Urbanová (Bürgermeisterpartei Stan), hat am Freitag Kiew besucht. Wie das ukrainische Parlament auf seiner Webseite mitteilte, kam Urbanová dort mit der stellvertretenden Parlamentspräsidentin Olena Kondratjuk zusammen. Kondratjuk dankte Tschechien für die seit 2022 geleistete Hilfe und insbesondere für die Führung der tschechischen Munitionsinitiative.
Der Organisationsausschuss des tschechischen Parlaments hatte Urbanovás Dienstreise zuvor mit den Stimmen der Regierungsparteien Ano, SPD und Motoristé sobě abgelehnt. Urbanová trat die Reise daraufhin auf eigene Faust an. Abgeordnetenhauschef Tomio Okamura (Freiheit und direkte Demokratie, SPD) wies den Vorwurf zurück, die Ablehnung sei politisch motiviert.
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12.09.2026
Die tschechische Tennisspielerin Kateřina Siniaková hat an der Seite der US-Amerikanerin Taylor Townsend das Damendoppel der US Open gewonnen. Das topgesetzte Duo drehte das Finale gegen die beiden US-Amerikanerinnen Robin Montgomery und Ashlyn Krueger nach Satzrückstand und siegte mit 5:7, 6:0, 6:2. Für Siniaková ist es der 12. Grand-Slam-Titel im Doppel und der 13. inklusive Mixed.
Mit diesem Triumph krönten die beiden Partnerinnen innerhalb von nur zwei Jahren ihren gemeinsamen Karriere-Grand-Slam. Nach den Titeln in Wimbledon (2024) und bei den Australian Open (2025) machten sie ihren Erfolg in dieser Saison mit Siegen bei den French Open und schließlich im zweiten Anlauf in New York perfekt.
Für die 30-jährige Siniaková ist es bereits der zweite US-Open-Titel. Ihren ersten New-York-Sieg feierte sie vor vier Jahren gemeinsam mit ihrer Landsfrau Barbora Krejčíková, mit der sie zuvor ebenfalls bereits den Karriere-Grand-Slam erreicht hatte.
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11.09.2026
Das tschechische Abgeordnetenhaus hat am Freitag strengere Regeln für die Vergabe von Verbraucherkrediten beschlossen. Die Novelle, die auf einer EU-Richtlinie basiert, soll den Verbraucherschutz stärken.
Demzufolge darf der effektive Jahreszins (RPSN) bei höheren Krediten den vierfachen Repo-Zins der Tschechischen Nationalbank (ČNB) plus acht Prozentpunkte nicht überschreiten. Zudem darf die Kreditwerbung potenziellen Kunden künftig nicht mehr suggerieren, dass sich ihre finanzielle Situation durch die Aufnahme von Schulden verbessert.
Für das Gesetz stimmten 134 der 136 anwesenden Abgeordneten über alle Parteigrenzen hinweg, es gab keine Gegenstimmen.
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11.09.2026
Am Samstag ist es in Tschechien leicht bewölkt, im böhmischen Landesteil sind Schauer möglich. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 19 bis 23 Grad, im Osten und Nordosten des Landes liegen sie nur bei 17 Grad.
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11.09.2026
Das Amtsgericht für den ersten Prager Stadtbezirk hat sechs ehemalige Oppositionelle rehabilitiert, die in den 1980er Jahren rechtswidrig kurzzeitig inhaftiert worden waren. Unter ihnen befinden sich der Vizepräsident des Senats Jiří Oberfalzer (Bürgerdemokraten), der ehemalige Umweltminister Ivan Dejmal und die einstige Diplomatin Markéta Fialková.
Wie ihr Anwalt Lubomír Müller der Nachrichtenagentur ČTK mitteilte, erfolgte die damalige Festnahme wegen angeblichen Aufruhrs und Rowdytums. Das Urteil zeige nun jedoch, dass es sich um reine Schikane gegen Regimekritiker gehandelt habe, so Müller. Wie er betonte, mache die Korrektur dieser vermeintlichen Kleinigkeiten Hoffnung auf die Aufarbeitung auch weitaus größerer Justizungerechtigkeiten.
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