• 11.09.2026

    Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines darf die tschechische Fluggesellschaft Smartwings und deren Tochtergesellschaft České aerolinie (ČSA) übernehmen. Das tschechische Kartellamt (ÚOHS) hat den Zusammenschluss unter einer entscheidenden Bedingung genehmigt, wie am Freitag bekanntgegeben wurde. Demzufolge muss Pegasus einen Teil seiner Sommer-Slots für die Strecke Prag–Antalya abgeben, um das Monopol zu verhindern. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da die Einspruchsfrist läuft.

    Bereits im Dezember letzten Jahres hatten die Pegasus Airlines eine verbindliche Vereinbarung über den Kauf von Smartwings für eine Summe von 154 Millionen Euro unterzeichnet.

  • 11.09.2026

    Der tschechische Staatspräsident Petr Pavel wird am 20. September an der Spitze einer Regierungsdelegation in die USA reisen, um an der UN-Vollversammlung in New York teilzunehmen. Wie die Präsidialkanzlei am Freitag mitteilte, wird das Staatsoberhaupt dort hochrangige politische Gespräche führen und die offizielle Rede Tschechiens halten. Anlässlich des 25. Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September ist zudem ein Gedenkbesuch am Ground Zero geplant.

    Zum Abschluss seiner Reise besucht Pavel den US-Bundesstaat Nebraska. Dort stehen Treffen mit dem Gouverneur sowie Vertretern der Nationalgarde auf dem Programm, die seit über 30 Jahren eine enge Partnerschaft mit der tschechischen Armee pflegt.

  • 11.09.2026

    Der Name des ehemaligen tschechischen Präsidenten Václav Havel wird künftig von einer anderen Organisation genutzt werden als von der bisherigen, nach ihm benannten Bibliothek. Welcher Akteur dies sein wird, möchte die Witwe des Ex-Präsidenten, Dagmar Havlová, am 21. September 2026 bekannt geben.

    Dies geht aus einer Mitteilung Havlovás an die tschechische Nachrichtenagentur ČTK hervor. Sie reagierte damit auf die offizielle Bekanntgabe, dass die von ihr mitbegründete Václav-Havel-Bibliothek (Knihovna Václava Havla) nun unter dem neuen Namen 1. prezidentská knihovna, nadační fond (1. Präsidentenbibliothek, Stiftungsfonds) fungiert.

  • 11.09.2026

    Die Bevölkerungszahl der Tschechischen Republik ist im ersten Halbjahr dieses Jahres um 12.200 Personen gesunken. Ende Juni lebten damit 10.904.000 Menschen im Land. Dies gab das tschechische Statistikamt (ČSÚ) am Freitag auf seiner Website bekannt.

    Hauptgrund für den Rückgang war die negative natürliche Bevölkerungsbilanz: Es gab 21.100 mehr Todesfälle als Geburten. Dieses Defizit konnte auch durch den positiven Migrationssaldo von plus 8900 Zuwanderern nicht ausgeglichen werden. Im Vorjahresvergleich sank sowohl die Zahl der Neugeborenen als auch die der Sterbefälle.

  • 11.09.2026

    Der Fußballklub Slavia Prag hat in der ersten Begegnung der Champions-League-Hauptrunde einen Heimsieg gegen den RC Lens verpasst und ist dem französischen Vizemeister mit 2:3 unterlegen. Nach einer torlosen ersten Hälfte sah der eingewechselte Mikuláš Konečný in der 49. Minute die Rote Karte. Die Prager spielten fast die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl und mussten die entscheidenden Gegentore erst in der Nachspielzeit hinnehmen.

    Durch die Niederlage wartet Slavia Prag in der Hauptrunde der Champions League seit 2007 und mittlerweile 20 Spielen auf einen Erfolg. Im Europapokal blieb der tschechische Titelträger damit zum 16. Mal in Folge sieglos. Das nächste Spiel bestreitet Slavia am 13. Oktober in Baku gegen den Wettbewerbsneuling Sabah.

  • 10.09.2026

    Der tschechische Industrie- und Handelsminister Karel Havlíček (Partei Ano) hat gesagt, Tschechien werde weiterhin Handel mi Israel treiben. Das erklärte der Minister am Donnerstag in Prag auf einer Konferenz zur Lage auf dem Westjordanufer. Die Tschechische Republik bleibt laut Havlíček einer der engsten Verbündeten des Staates Israel. Daran habe sich nichts geändert, so der Politiker. Das bedeutet jedoch seinen Worten zufolge nicht, dass Tschechien nicht eine Reihe von Dingen kritisieren kann, die ihm missfallen. Doch das gehöre zu einer Partnerschaft dazu, betonte Havlíček.

    Frankreich, Großbritannien, Polen und neun weitere Länder erklärten diese Woche, sie würden den Import von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen einschränken.

  • 10.09.2026

    Fünf Europaabgeordnete einschließlich des Tschechen Tomáš Zdechovský (Christdemokraten) von der stärksten EVP-Fraktion haben gemeinsam die Staats- und Regierungschefs aufgerufen, die Verhandlungen über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Hilfe für die Ukraine wieder aufzunehmen. Der Brief wurde inzwischen von 112 Europaabgeordneten aus verschiedenen politischen Fraktionen unterstützt.

    Der Aufruf folgt auf ein Schreiben, das die Niederlande, Polen, Schweden und Spanien vor kurzem an mehrere EU-Vertreter gerichtet hatten.

  • 10.09.2026

    Die Václav-Havel-Bibliothek ist umbenannt worden. Das entspricht dem Wunsch der Witwe des ehemaligen Präsidenten, Dagmar Havlová. Die Institution trägt den neuen Namen „1. prezidentská knihovna“ (1. Präsidentenbibliothek). Dies teilte der Chef des Verwaltungsrats, David Dušek, am Donnerstag der Presseagentur ČTK mit. Die Institution darf Havels Namen nicht weiter verwenden, da sie nicht mehr über Havlovás Zustimmung dazu verfügt. Für Montag, den 14. September, wurde eine Presskonferenz angekündigt.

    Havlová gründete die Bibliothek 2004 gemeinsam mit Karel Schwarzenberg und dem Soziologen Miloslav Petrusek, nachdem Václav Havel vom Präsidentenamt ausgeschieden war.

  • 10.09.2026

    Der tschechische Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) hat am Donnerstag in seinem Prager Sitz beim Wirtschafts- und Umweltforum der OSZE eine Rede gehalten. Das Ministerium stellte seine Ansprache der Presseagentur ČTK zur Verfügung. Macinka erklärte, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) müsse sich auf die Sicherheitsherausforderungen der Zukunft vorbereiten, vor allem auf jene, die mit den neuen Technologien verbunden sind. Laut dem Außenminister muss die OSZE in der Lage sein, auf aktuelle Krisen zu reagieren und zugleich die Trends verstehen, die den Sicherheitsbereich in zehn oder zwanzig Jahren prägen werden. Macinka wandte sich auch an die Vertreter Russlands. Er wies darauf hin, dass Grundprinzipien, auf denen die OSZE aufgebaut worden sei, verletzt worden seien.

    Die OSZE wurde 1975 gegründet, um den Dialog zwischen Ost und West zu fördern. Sie hat inzwischen 57 Mitgliedsstaaten einschließlich Russlands.

  • 10.09.2026

    In Tschechien ist es am Freitag zunächst überwiegend bewölkt, wobei in der südöstlichen Landeshälfte zeitweise Regen fällt. Im Laufe des Nachmittags lassen Bewölkung und Niederschläge von Westen her nach. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 16 und 21 Grad, im Nordosten des Landes zwischen 12 und 16 Grad. In Lagen um 1000 Meter werden 12 Grad erreicht.

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