Sicher in den Tag - mit Bush
Der mächtigste Mann der Welt - wie er oft genannt wird - kommt am Montagabend nach Prag, um bei zig Terminen über Sicherheitspolitik und die geplante Radaranlage zu verhandeln. Bevor er selbst über Sicherheit sprechen kann, muss seine eigene, seine persönliche Sicherheit garantiert werden können. Wie sich die beschauliche goldene Stadt darauf vorbereitet, berichtet Christian Rühmkorf.
"In dieser Zeit kommt es aus Sicherheitsgründen zur Einstellung des Flugbetriebs auf dem Flughafen. Man rechnet damit, dass die für diese Zeit vorgesehenen Flüge eine Verspätung von ungefähr 30 Minuten haben werden."
Reisenden ist daher zu empfehlen sich mit einem guten Zeitpolster auf den Weg zum Flughafen zu machen. Wie? - Am besten nicht mit dem Auto, wenn man seinen Flug nicht verpassen will, wie Eva Krejci rät:
"Für eine bestimmte Zeit wird auch die Europa-Straße als Hauptverkehrsader zum Flughafen gesperrt sein. Daher empfehle ich mit der Metro-Linie B und dem Bus zum Flughafen zu fahren. Mit dem eigenen Wagen sollte man auf alle Fälle die Europa-Straße meiden."
Vermeiden sollte man während des Präsidentenbesuchs - wenn man den Zeitungen glauben schenken darf - auch Besuche auf seinem eigenen Dach. Fenster sollte man, wenn man in der Nähe der Burg oder an einer der Routen des amerikanischen Präsidenten wohnt - am besten 24 Stunden gar nicht öffnen. Schnelle Bewegungen, auch hinter geschlossenem Fenster, könnten lebensgefährlich sein. Denn es gibt in bestimmten Prager Zonen zu dieser Zeit kaum einen Ort, wo man unbeobachtet ist, wie der Sondereingeiftruppe, Libor Lochman, erklärt:
"Wir haben Scharfschützen im Einsatz. In der Kolonne des Präsidenten haben wir ein so genanntes Anti-Angriff-Team und wir haben eine Spezialeinheit, die bei bestimmten Terminen des Präsidenten anwesend sein wird, um schnell eingreifen zu können."Was für die einen Arbeit bedeutet, kann für andere einen freien Tag mit sich bringen. Wer in der Nähe der Burg arbeitet, kommt wegen der Dutzenden von Straßensperren oft nicht zur Arbeit. Gleiches gilt natürlich für Touristen. Die Burg und die weitere Umgebung sind reserviert, und zwar für den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.







