Arbeitsmigration in Tschechien: Besserer Verdienst zum Preis von schlechten Bedingungen
Die dritte Staffel von „Sechsmal Tschechien“ beginnt. Im ersten Teil geht es um die Themen Arbeitsmigration und Pendler.
In Tschechien fehlen Arbeitskräfte, und das in hoch- wie in niedrigqualifizierten Jobs. Arbeitsmigration wird darum zu einem immer wichtigeren Thema. Wer von Agenturen angeworben wird, ist jedoch häufig unlauteren Bedingungen ausgesetzt. Und auf der anderen Seite gibt es in den Grenzgebieten tausende Pendler, die in Deutschland und Österreich arbeiten. Wie steht es derzeit um die Arbeitsmigration in Tschechien? Gelingt es, die hohe Zahl an Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in den hiesigen Arbeitsmarkt zu integrieren? Und welche politischen Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gibt es – oder fehlen? Die erste Folge der dritten Staffel von „Sechsmal Tschechien“ haben Daniela Honigmann und Ivo Vacík vorbereitet.
Zu hören sind Petra Silovská, Abteilungsleiterin beim Ministerium für Arbeit und Soziales, die Soziologin Marie Jelínková von der Prager Karlsuniversität sowie die Investigativjournalistin Saša Uhlová. Zudem Bohdan Wojnar, Vorstandsmitglied beim tschechischen Verband für Industrie und Verkehr, Anja Decker vom Soziologischen Institut der tschechischen Akademie der Wissenschaften und Sozialgeograf Daniel Bečvár von der Westböhmischen Universität in Plzeň / Pilsen.
Der Podcast „Sechsmal Tschechien“ präsentiert auch in seiner dritten Staffel sechs gesellschaftspolitische Themen und wie sie hierzulande diskutiert werden. Er entsteht in Zusammenarbeit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit Radio Prag International. Zu finden sind alle Staffeln von „Sechsmal Tschechien“ auf den gängigen Podcast-Portalen.
Verbunden
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Sechsmal Tschechien
Klima und Umwelt, Europa, Rechte von nationalen und sexuellen Minderheiten, Migration und Beziehungen zu Russland.







