Tschechischer Rundfunk hat Informationssystem für Krisensituationen entwickelt
Der öffentlich-rechtliche Tschechische Rundfunk (ČRo) hat ein System entwickelt, wie die Menschen im Land in Krisenlagen informiert werden sollen. Es enthält die Szenarien für 22 verschiedene Ausnahmesituationen. Diese reichen von Hochwasser oder Großfeuer über Chemie- oder Atomhavarien bis hin zu Kommunikationsblackouts und Sicherheitsbedrohungen. Das System wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Prag vorgestellt.
In Krisenlagen wird das Programm demnach einheitlich auf den Sender Radiožurnál umgestellt. Es seien Kontakt- und Expertenlisten, minuten- und stundenweise Sendeschemen sowie eine spezielle Erkennungsmelodie erstellt worden, hieß es weiter. Die ČRo-Intendanz hat zu diesem Zweck ein Memorandum unterschrieben über die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, dem Polizeipräsidenten sowie dem Prager Rettungsdienst.