Prager Aussichtsturm auf dem Petrin-Hügel wiedereröffnet

(Foto: CTK)

Die Besucher der tschechischen Hauptstadt können sich für das erste Frühlingswochenende endlich wieder einen Ausflug in die luftigen Höhen von Prag vornehmen. Nach einer zweijährigen Rekonstruktionszeit wird am kommenden Sonntag der Prager Aussichtsturm auf dem Petrin-Hügel wiedereröffnet. Mehr dazu von Ludmila Clauss.

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Der Petriner Aussichtsturm wurde 1891 zum Anlass der Prager Jubiläumsausstellung erbaut. Die Anregung für die Konstruktion des Turms kam damals vom "Klub der tschechischen Touristen". Der Prager Bau sollte in einer etwas verkleinerten Form eine Replik des berühmten Eiffelturms darstellen.

Und tatsächlich handelt es sich bei dem eisernen Bau, der zu den nicht wegzudenkenden Dominanten der Stadt an der Moldau gehört, um eine fünffache Verkleinerung des Pariser Originals.

63,5 Meter hoch ist der Prager Aussichtsturm. Die erste Aussichtsplattform befindet sich in einer Höhe von 20 Metern, die zweite ist 56 Meter über dem Erdboden. Von hier aus kann man nicht nur das gesamte Prag, sondern, bei klarem Wetter, auch nahezu ganz Böhmen überblicken.

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Der Bau des Turmes im Jahr 1891 hat sechs Monate gedauert, die gegenwärtige Rekonstruktion nahm mehr als 2 Jahre in Anspruch. Dabei wurden die beschädigten Teile des inneren Treppenaufgangs des Turms ausgewechselt.

Im Souterrain des Turms wurden Ausstellungsräume errichtet.

Nach der Rekonstruktion wird nun auch der Aufzug wieder in Betrieb genommen und bringt die Besucher neuerdings nicht nur zu der ersten Plattform, sondern ganz nach oben, bis zur Turmspitze. Und so können künftig auch die Rollstuhlfahrer die Aussicht von dem Gipfel des Petriner Turms genießen.

Autor: Ludmila Clauss
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