Schusterschitz: Tschechisch-österreichische Bande haben sich intensiviert

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Die Republik Österreich feiert alljährlich am 26. Oktober ihren Nationalfeiertag. Er wird begangen als Würdigung des 26. Oktober 1955, als das Parlament das Bundesverfassungsgesetz über die Neutralität Österreichs gebilligt hat. Aus diesem Anlass gab der österreichische Botschafter in Prag, Klas Daublebský, in der tschechischen Hauptstadt einen Empfang, bei dem auch Lothar Martin für Radio Prag zugegen war.

Ja, die Empfänge der österreichischen Botschaft im Prager Zofin-Palais, direkt an der Moldau gelegen, verlaufen stets in einer gediegenen und sehr gesellschaftlichen Atmosphäre, denn sie sind alljährlich ein Stelldichein der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Prominenz beider Länder. Und das sind auch die Felder, in denen die Zusammenarbeit der beiden Staaten vor allem nach dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 12 Jahren sehr intensiv geworden sind, wie mir gegenüber auch der Presseattaché der österreichischen Botschaft in Prag, Gregor Schusterschitz bestätigte:

Gregor Schusterschitz räumte zwar auch ein, dass es zwischen beiden Seiten auch strittige Fragen zu klären gab und gibt, aber allein die Tatsache, dass man auch im Fall des Atomkraftwerks Temelin den Dialog gesucht und gefunden habe und der Melker Prozess kurz vor dem Abschluss stehe, zeige, dass beide Länder ein gutes Verhältnis pflegen.