Weizen wird in Tschechien teurer – und auch Brot

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Gegenüber dem vergangenen Jahr sind die Preise bereits um etwa fünf Prozent gestiegen. Und die Branche geht von einer weiteren Erhöhung aus.

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Wegen des teureren Weizens dürften die Verbraucher hierzulande demnächst auch für Brot und weitere Backerzeugnisse mehr zahlen. Dies geht aus einer Pressemeldung des Verbandes tschechischer Getreidemühlen hervor.

„Der Preis des Speiseweizens ist unter Druck geraten, zudem steigt die Nachfrage aus dem Ausland. Deswegen müssen wir mit Bedauern konstatieren, dass jetzt im September die Preise für eine Tonne Weizen bereits 200 Kronen (7,70 Euro, Anm. d. Red.) höher liegen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, so Pavel Filip, der den Verband tschechischer Getreidemühlen vertritt.

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Laut der Branchenvereinigung dürften die Preise zwar in den kommenden Monaten nicht mehr so steil nach oben gehen, letztlich könnte der Gesamtzuwachs gegenüber 2019 aber bei 300 bis 400 Kronen (11,50 bis 15,4 Euro) je Tonne liegen. Im Juli vergangenen Jahres betrug der Durchschnittspreis für eine Tonne Weizen 4087 Kronen (157 Euro).

Laut Informationen der tschechischen Agrarkammer beträgt der Gesamtertrag an Weizen in diesem Jahr hierzulande 7,25 Millionen Tonnen. Dies bedeutet 5,8 Tonnen je Hektar, was wiederum dem Durchschnittswert aus den vergangenen zehn Jahren entspricht. Über die Qualität der Ernte zeigten sich die Bauern insgesamt zufrieden, wie aus einer Stellungnahme der Agrarkammer hervorgeht.

Autor: Till Janzer
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