Weltbank-Ranking: Tschechien verbessert Bedingungen für Unternehmer

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Die Bedingungen für Unternehmer haben sich in der Tschechischen Republik verbessert. Dies geht aus dem neuen Doing-Business-Report der Weltbank hervor. Das entsprechende Ranking wurde am Mittwoch veröffentlicht. Demnach liegt Tschechien nun weltweit auf Rang 44 und damit drei Plätze besser als beim vorherigen Report. Dabei erreichte das Land 70,95 der möglichen 100 Punkte.

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Der Report erscheint seit 2004 alljährlich. Die Weltbank wertet dabei unter anderem aus, wie lange es dauert, um am jeweiligen Ort eine Firma zu eröffnen oder zu schließen. In Staaten mit mehr als 100 Millionen Einwohnern werden die beiden wichtigsten Handelsmetropolen extra bewertet. Bereits zum neunten Mal in Folge landete Singapur auf Platz eins, gefolgt von Neuseeland und Hongkong. Ganz besonders schwer ist es für Unternehmer in Eritrea, Libyen und der Zentralafrikanischen Republik.

Tschechien konnte sich gegenüber der letzten Studie in drei von zehn bewerteten Kategorien verbessern. So wurde die Gründung von neuen Firmen leichter, weil die Anforderungen an die Mindestkapitalausstattung deutlich gesenkt wurden. Insgesamt dauert es laut den Erhebungen der Weltbank hierzulande im Schnitt 19 Tage, um eine neue Firma zu starten. Der Schnitt aller OECD-Länder liegt indes bei 9,2 Tagen.

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Des Weiteren wurde in Tschechien der Zugang zu Krediten einfacher – weil es bei bestimmten Finanztransaktionen nun möglich ist, auch mit ausstehenden Forderungen zu bürgen sowie mit der außergerichtlichen Eintreibung von Forderungen. Außerdem habe das neue Bürgerliche Gesetzbuch das Verfahren erleichtert, um die Einhaltung von Verträgen einzufordern.

Autor: Till Janzer
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