Znojmo feiert Erhebung zur königlichen Stadt vor 800 Jahren

Kloster Louka in Znojmo

In der südmährischen Stadt Znojmo (deutsch Znaim) werden Sonderführungen durch die historischen Sehenswürdigkeiten organisiert. Der Anlass ist der 800. Jahrestag von Znojmos Erhebung zur königlichen Stadt.

Am 25. Februar findet eine Sonderführung durch das Kloster Louka statt. Der Fokus liegt dabei auf der Geschichte des Areals und Sagen, die mit dem Ort verbunden sind. Die Teilnehmer werden das Lapidarium, die Krypta der Kirche Mariä Himmelfahrt und St. Wenzel und den großen Barockkonvent besuchen. Dies teilte die Sprecherin des Kulturzentrums Beseda, Kristýna Musilová, am Dienstag der Presseagentur ČTK mit.

Eine thematische Besichtigung des Baudenkmals steht ihr zufolge auch am 28. Februar auf dem Programm. Die Besucher werden dabei mit der Bauentwicklung bekannt gemacht und können beispielsweise das frisch renovierte Zentrum Jízdárna besichtigen. Für den 28. März lädt Musilová zudem zu einer Führung durch die Kulturhäuser von Znojmo ein. Im Fokus stehen ihren Worten zufolge Orte, die die Touristen in der Regel kaum besuchen, oder Orte, die zwar bekannt sind, diesmal jedoch aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel präsentiert werden. Die Stadtverwaltung plant in diesem Jahr auch weitere Veranstaltungen, um an das 800. Jubiläum von Znojmos Erhebung zur königlichen Stadt zu erinnern.

Znojmo war früher eine der bedeutendsten mährischen Städte. Die Geschichte der Stadt, die mit dem Aufschwung des Přemysliden-Staates verbunden ist, reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück.

Autor: Martina Schneibergová | Quelle: ČTK
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