Brücke/Most-Stiftung - Prager Filiale unterstützt Schüler-Reisegruppen

Scheckübergabe im Tschechischen Zentrum Prag (Foto: Autor)

Vor einem halben Jahr hat die Brücke/Most-Stiftung in Prag ein neues Projekt ins Leben gerufen - das Informations- und Kontaktbüro. Das Büro hilft deutschsprachigen Schüler- und Jugendgruppen bei Planung und Durchführung ihrer Reise nach Prag. Anfang Mai setzte die erste Schülergruppe aus der Schweiz ihren Fuß auf tschechischen Boden. Für die Commerzbank eine Gelegenheit die Arbeit der Brücke/Most-Filiale finanziell zu unterstützen.

Scheckübergabe im Tschechischen Zentrum Prag  (Foto: Autor)
Bei der Scheckübergabe im Prager Tschechischen Zentrum ist auch der Schweizer Bernhard Britsch, Lehrer an einem Wirtschaftsgymnasium im Kanton Wallis, mit seiner Klasse anwesend. Die Schweizer Gruppe ist die erste, die ihre Reise nach Prag mit Hilfe des Informations- und Kontaktbüros der Brücke/Most-Stiftung geplant hat. Wie sind sie auf das Büro gestoßen?

"Es ist eigentlich Zufall. Ich habe nach einer tschechischen Schulklasse gesucht, weil ich wollte, dass meine Schüler auch mit einheimischen Leuten ins Gespräch kommen. Und dann habe ich gesucht und habe wirklich zufällig im Internet die Brücke-Most-Stiftung gefunden und Kontakt aufgenommen."

Bernhard Britsch hatte sich schon grob ein eigenes Programm im Kopf zusammengestellt - Stichpunkte, was er mit seinen Schülern in Tschechien unternehmen wollte. Und dann hat er geschaut, was die Brücke-Most-Stiftung anbietet:

Eva Tomkova  (Foto: www.bruecke-most-stiftung.de)
"Wir konnten das sehr gut zur Deckung bringen. Danach haben wir Vorschläge ausgetauscht und Frau Tomkova kam immer wieder mit neuen, ergänzenden Ideen, die ich dann mit meinen Schülern besprechen konnte. Von daher ist das wirklich ein Prozess gewesen. Man konnte das gemeinsam erarbeiten. Also das war wirklich eine sehr schöne und gute Arbeit."

Für die Leiterin des Prager Büros, Eva Tomkova, stehen auch gemeinsame Unternehmungen der Jugendlichen mit ihren tschechischen Altersgenossen im Fordergrund. Und so hat sie Verbindung hergestellt zu einem Prager Wirtschaftsgymnasium:

"Uns ist es wichtig, dass die Leute, die aus der Schweiz oder aus Deutschland nach Prag kommen, auch Kontakte knüpfen können. Und das wollen wir gleich am ersten Tag anbieten, so dass sich danach die Schüler auch absprechen können, ob sie vielleicht noch am Wochenende etwas zusammen unternehmen wollen."

Neben der Schülerbegegnung, einer Fahrt nach Theresienstadt und einem kulturellen Programm zwischen Stadtführung, Oper, Kafka-Museum und Bierbrauerei, hat Eva Tomkova auch die wirtschaftlichen Interessen der Schüler berücksichtigt:

"Ich habe mich mit der Schweizer Handelskammer in Verbindung gesetzt und so haben wir mit ihnen hier eine Schweizer Firma gesucht, die die Schüler besuchen können. Da können sie sich informieren, wie die wirtschaftlichen Beziehung zwischen der Tschechischen Republik und der Schweiz sind und wie das vor 1989 aussah."

Wer also nicht nur einen Standard-Besuch mit seiner Jugendgruppe absolvieren, sondern ein individuelles Programm erleben will mit Kontakten zu tschechischen Jugendlichen, der ist in den Händen des Kontaktbüros der Brücke/Most-Stiftung gut aufgehoben.


www.bruecke-most-stiftung.de