Initiative „Guten Morgen, Tschechien“ sucht nach Erfolgsgeschichten

Guten Morgen, Tschechien

Im Prager Czernin-Palais wurde am vergangenen Donnerstag eine neue Initiative mit dem Titel „Dobré ráno, Česko“ (Guten Morgen, Tschechien) vorgestellt.

Guten Morgen,  Tschechien | Foto: Tschechisches Außenministerium

Die Plattform wird vom hiesigen Außenministerium geleitet und von den Tschechischen Zentren koordiniert. Sie soll eine Art Story der Nation zusammentragen – anhand von einzelnen Geschichten darüber, was die Menschen im Land charakterisiert, was sie vereint, und was sie der Welt mitteilen möchten.

Guten Morgen,  Tschechien | Foto: Tschechisches Außenministerium

Die Tschechischen Zentren stützen sich dabei auch auf die Kooperation mit den staatlichen Agenturen CzechInvest, CzechTourism und CzechTrade sowie mit dem Haus für die ausländische Zusammenarbeit und der Nationalen Sportagentur. Marek Pyszko ist der Sonderbevollmächtigte des Außenministeriums für eine einheitliche Präsentation Tschechiens im Ausland. Bei dem Treffen am Donnerstag erläuterte er, dass die Initiative darauf reagiere, wie Tschechien laut den soziologischen Analysen im Ausland wahrgenommen wird. Positiv wird das Land demnach vor allem wegen der Natur, dem Kulturerbe und der Biertradition bewertet. Ein wesentlich kleinerer Teil der Öffentlichkeit setzt Tschechien darüber hinaus mit Innovationen, Wissenschaft und dem Thema Sicherheit in Verbindung.

Marek Pyszko | Foto: Tschechisches Außenministerium

Eine wichtige Rolle in der Initiative spielt die Teilnahme der tschechischen Öffentlichkeit. Die Bewohner bekommen laut Pyszko die Möglichkeit, darüber zu diskutieren, worin ihrer Ansicht nach das Land einzigartig und für die Welt bedeutend ist. Sie sind aufgerufen, auf der Website dobreranocesko.cz einen Fragebogen auszufüllen, in dem es darum geht, worauf Tschechien stolz sein kann.

Jitka Pánek Jurková | Foto: Tschechisches Außenministerium

Die Generaldirektorin der Tschechischen Zentren, Jitka Pánek Jurková, sagte, Tschechiens Image werde oft von überholten Stereotypen belastet und entspreche nicht dem Potenzial des Landes. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen dem Außenministerium zufolge, dass der Weg zur Imageverbesserung die Entstehung einer Nationalmarke ist. Diese stelle einen Rahmen für die einheitliche Kommunikation in der Diplomatie, im Tourismus, im Export, in Kultur, Bildung und im Sport dar.

Autor: Martina Schneibergová | Quelle: ČTK
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