Jiri Kosta (2. Teil)

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Herzlich willkommen zu dieser Ausgabe von Heute am Mikrophon, sagt Olaf Barth. Wie wir vor zwei Wochen bereits angekündigt haben, bringen wir heute den zweiten Teil des Gesprächs mit Jiri Kosta, jenem Mann der als Jugendlicher die erste tschechoslowakische Republik erlebte, der nach dem Münchner Abkommen als jüdischer Bürger nicht mehr das Stephansgymnasium besuchen konnte und der mit einem der ersten Transporte in das Ghetto Theresienstadt kam. von den Verhältnissen dort hatte er uns schon im ersten Teil des Gesprächs einen Eindruck vermittelt. Doch die Grausamkeit fand noch eine Steigerung:

Jiri Kosta wirkte bis 1987 an der Frankfurter Goetheuniversität als Professor für sozialistische Wirtschaftssysteme. Auch danach ist er Deutschland treu geblieben und lebt nach wie vor in der Nähe von Frankfurt.

Vor Kurzem feierte seinen 80. Geburtstag. Pünktlich zu diesem Anlass ist im Philo-Verlag, Berlin sein autobiographisches Buch "Nie aufgeben" erschienen.

Autor: Olaf Barth
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