• 17.04.2026

    Die tschechische Tennisspielerin Markéta Vondroušová hat im Dezember bei einer Dopingkontrolle keine Probe abgegeben. Deswegen drohen der Wimbledonsiegerin von 2023 bis zu vier Jahren Sperre. Auf den Fall hat das Sportportal iSport.cz aufmerksam gemacht.

    Vondroušová und ihr Anwalt Jan Exner erläuterten gegenüber iSport.cz, dass es sich um eine Kontrolle zu Hause gehandelt habe. Die Kontrolleurin der deutschen Anti-Doping-Agentur verhielt sich demnach nicht nach dem üblichen Vorgehen, deswegen habe Markéta Vondroušová sie nicht in ihre Wohnung gelassen, so die Erklärung. Bisher gilt für Vondroušová keine provisorische Suspendierung, weswegen die 26-jährige Tennisspielerin als Nächstes beim WTA-Turnier in Madrid antreten will.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Tschechien bietet für die Sicherung der Straße von Hormus das System eines Passivradars an. Kein anderes Land könne so etwas bereitstellen, sagte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Freitag beim Besuch einer internationalen Militärübung in Südböhmen. Seinen Worten nach soll das System aber erst zum Einsatz kommen, wenn sich die Lage im Persischen Golf beruhigt habe. Babiš will das tschechische Angebot später am Freitag bei der internationalen Videokonferenz zur Straße von Hormus vorstellen. Das hatte er bei einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Donnerstag in Prag angekündigt.

    Die Videokonferenz wurde von Großbritannien und Frankreich initiiert, an ihr sollen rund 40 Länder teilnehmen. Dabei geht es darum zu ermöglichen, dass die Blockade der Meeresenge im Persischen Golf aufgehoben wird. Der Iran bedroht den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus seit Beginn der Angriffe durch die USA und Israel.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Am Samstag ist es in Tschechien meist heiter bis wolkig. Am Nachmittag und Abend sind im Westen des Landes örtlich Regen oder Regenschauer möglich. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 16 bis 22 Grad.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Die tschechische Armee will bis 2028 insgesamt 3000 Drohnen anschaffen. Dies geschehe verteilt auf fünf Einzelaufträge, sagte Verteidigungsminister Jaromír Zůna (parteilos) am Rand einer internationalen Militärübung im südböhmischen Bechyně.

    Wie Zůna weiter ausführte, stehe die Armee des Landes in der Tradition, möglichst ausgefeilte Technik nutzen zu können. Die Zahl der Soldaten würde sie indes nicht dazu befähigen, grundlegend in große militärische Konflikte auf der Welt einzugreifen.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Die Tschechische Post ist weiter deutlich in den roten Zahlen. Laut Innenminister Lubomír Metnar (Partei Ano) wies sie für das vergangene Jahr einen Betriebsverlust von über einer Milliarde Kronen (41 Millionen Euro) aus. 2024 hatte das operative Betriebsergebnis ein Minus von 1,25 Milliarden Kronen (51 Millionen Euro) ergeben.

    Metnar präsentierte bei einer Pressekonferenz auch einen neuen Kandidaten für den Generaldirektor der Post. Dies ist der Manager Richard Hodul, der früher Chef des Sportartikelhändlers Sportisimo und davor über 20 Jahre bei Tchibo beschäftigt war. Er soll Miroslav Štěpán ersetzen, den Metnar zu Jahresbeginn abberufen hatte. Eine Ausschreibung für Štěpáns Nachfolge war allerdings erfolglos geendet.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Daimler Truck will im neu geplanten Werk im westböhmischen Cheb zunächst vor allem Dieselfahrzeuge herstellen. Für später werde mit einem Anstieg bei der Produktion emissionsfreier Wagen gerechnet, sagte der Leiter des Bereichs Mercedes-Benz Trucks Operations, Jürgen Distl, am Freitag gegenüber Journalisten in Cheb.

    Seinen Worten nach wird ein Teil der bisherigen Produktion aus Deutschland und der Türkei nach Tschechien verlagert. Insgesamt sollen künftig 25.000 LKWs am neuen Standort gefertigt werden. Die Aufnahme der Produktion in Cheb ist für das Ende der 2020er Jahre geplant.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Der tschechische Fußballmeister wird auch in der übernächsten Saison direkt in der Champions League spielen können. Dies geht aus dem Ranking der Uefa für den Verbands-Klubkoeffizienten hervor. In diesem konnte sich der tschechische Verband den zehnten Platz vor Griechenland sichern.

    Entscheidend für die Position im Ranking war das Ausscheiden von AEK Athen aus der Conference League. Der Verein aus der griechischen Hauptstadt gewann zwar sein Rückspiel gegen Rayo Vallecano aus Spanien im Viertelfinale der untersten europäischen Spielklasse mit 3:1, konnte jedoch die Hinspielniederlage von 0:3 nicht wettmachen und verpasste damit den Einzug ins Halbfinale. Dadurch sicherte sich der tschechische Verband den knappen Vorsprung beim Verbands-Klubkoeffizienten.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Tschechien und Chile wollen ihre Kooperation bei der Erforschung von Weltall und Antarktis verstärken. Staatspräsident Petr Pavel unterschrieb am Donnerstag in Santiago des Chile zusammen mit seinem chilenischen Amtskollegen José Antonio Kast eine entsprechende Absichtserklärung. Demnach sollen sowohl wissenschaftliche Institutionen als auch die Industrie in Forschungsprojekte eingebunden werden.

    Der tschechische Staatspräsident befindet sich auf einer Südamerika-Reise. Vor seiner Ankunft in Chile besuchte er bereits Argentinien.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Die tschechischen Eishockeyspieler haben ihr erstes WM-Vorbereitungsspiel gegen Deutschland gewonnen. Am Donnerstag siegten sie vor eigenem Publikum in Karlovy Vary / Karlsbad mit 5:3 gegen die DEB-Auswahl. Für Tschechien war es der neunte Sieg in Folge gegen Deutschland.

    Am Freitagnachmittag treffen beide Teams erneut in Karlsbad aufeinander.

    Autor: Till Janzer
  • 17.04.2026

    Tschechien will bei der internationalen Videokonferenz zur Straße von Hormus am Freitag einen Vorschlag für die Sicherheit in der Meerenge vorstellen. Dies kündigte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) bei einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Donnerstag in Prag an. Details des Vorschlags nannte der tschechische Regierungschef nicht.

    Die Videokonferenz wurde von Großbritannien und Frankreich initiiert, an ihr sollen rund 40 Länder teilnehmen. Dabei geht es darum zu ermöglichen, dass die Blockade der Meeresenge im Persischen Golf aufgehoben wird. Der Iran bedroht den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus seit Beginn der Angriffe durch die USA und Israel.

    Autor: Till Janzer

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