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16.04.2026
Den Titel Historische Stadt des Jahres 2025 trägt Náměšť nad Oslavou. Damit wird der Einsatz von öffentlichen Fördergeldern zur Denkmalpflege gewürdigt. Bürgermeister Jan Kotačka nahm den Preis am Donnerstag in Prag entgegen.
Der Begründung der Jury zufolge restauriert die mährisch Stadt kontinuierlich und systematisch historische Objekte und arbeitet vorbildlich mit der Verwaltung des örtlichen Schlosses vom nationalen Dankmalschutzamt zusammen. Vergangenes Jahr wurde in Náměšť nad Oslavou die Renovierung einer ehemaligen Manufaktur umgesetzt. Auch wurden dort jüngst die historische Brücke und die darauf befindlichen Kopien barocker Statuen restauriert. Zudem begann die Stadt mit der Sanierung des alten Rathauses.
Der Wettbewerb wird von dem Verein der historischen Orte Böhmens, Mährens und Schlesiens organisiert, und das in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Kultur sowie für Regionalentwicklung. Die Jury hat im Finale des aktuellen 32. Jahrgangs unter 13 kandidierenden Städten ausgewählt.
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16.04.2026
Die slowakische Polizei hat am Donnerstag eine US-Amerikanerin, die sie im Zusammenhang mit dem terroristischen Anschlag in Pardubice festgenommen hatte, an ihre tschechischen Kollegen übergeben. Dies gab die Polizei auf X bekannt. Das Bezirksgericht in Pardubice soll nun entscheiden, ob die Frau hierzulande in Untersuchungshaft genommen wird. Nach vorliegenden Informationen wurden in Tschechien, Polen, der Slowakei und Bulgarien bisher zehn Verdächtige in diesem Fall festgenommen, von denen fünf Personen in U-Haft geschickt wurden.
Auf dem Gelände des Rüstungskonzerns LPP Holding, der unter anderem Drohnen für die Ukraine herstellt, war es am 20. März in den frühen Morgenstunden zu einem Brandanschlag gekommen. Zur Attacke bekannte sich die propalästinensische Gruppe „Earthquake Faction“. Sie begründete den Angriff mit der angeblichen Kooperation des Waffenherstellers mit der israelischen Firma Elbit Systems. Laut der LPP Holding kam es aber letztlich nicht zu der Zusammenarbeit.
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16.04.2026
Am Freitag ist es in Tschechien leicht bewölkt, vereinzelt gibt es Schauer. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 17 bis 21 Grad.
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16.04.2026
Der durchschnittliche Kraftstoffpreis in Tschechien ist im Wochenvergleich erstmals seit Beginn der Kämpfe im Nahen Osten gesunken. Ein Liter des meistverkauften Benzins der Sorte Natural 95 kostet an tschechischen Tankstellen derzeit durchschnittlich 41,37 Kronen (1,70 Euro), vor einer Woche war er noch 0,26 Kronen teurer. Diesel ist laut Daten des Preisüberwachungsunternehmens CCS um 3,72 Kronen auf durchschnittlich 44,51 Kronen (1,83 Euro) pro Liter gefallen.
Das Finanzministerium legt seit letzter Woche täglich Höchstpreise für Tankstellen fest. Die Regierung ergriff diese Maßnahme wegen des deutlichen Anstiegs der Kraftstoffpreise nach dem Ausbruch des Nahostkonflikts am 28. Februar. Anfang April beschloss die tschechische Regierung außerdem, die Gewinnspannen der Kraftstoffhändler zu deckeln und gleichzeitig die Verbrauchssteuer auf Diesel zu senken.
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16.04.2026
Der tschechische Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) hat sich am Donnerstag in Prag mit seinem serbischen Amtskollegen Marko Djurič getroffen. Im Anschluss an das Treffen hob er die enge Zusammenarbeit hervor sowie die Tatsache, dass es zwischen den beiden Staaten keine ungelösten Fragen gebe.
Die Minister sprachen unter anderem über die Migration, Serbiens Beitrittsverhandlungen mit der EU und die Kosovo-Frage.
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16.04.2026
Die Inflation in Tschechien ist nach Angaben des Statistikamtes Eurostat im März auf 1,5 Prozent von 1,0 Prozent im Vormonat gestiegen. Das Wachstum der Verbraucherpreise in der Europäischen Union beschleunigte sich im Jahresvergleich im März auf 2,8 Prozent, nach 2,1 Prozent im Februar, wie Eurostat in seinem Bericht am Donnerstag mitteilte.
Eurostat verwendet zum Vergleich der EU-Länder harmonisierte Daten, die von den Berechnungen des tschechischen Statistikamtes (ČSÚ) abweichen.
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16.04.2026
Die Liste der wichtigen Tage im Kalender wird um den „Tag der tschechischen Flagge“ am 30. März erweitert. Das Abgeordnetenhaus hat am Mittwoch erneut dem Gesetzentwurf von Premier Andrej Babiš (Ano) zugestimmt.
Die untere Parlamentskammer lehnte den Senatsvorschlag ab, den bereits bestehenden „Tag der tschechischen Staatlichkeit“ am 28. September in einen „Tag der tschechischen Staatlichkeit und der Staatssymbole“ umzubenennen.
Das novellierte Gesetz zu staatlichen Feiertagen muss noch vom Staatspräsidenten unterzeichnet werden.
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16.04.2026
Tschechien soll beim Nato-Gipfel im Juli in Ankara von Premier Andrej Babiš (Partei Ano), Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) und Verteidigungsminister Jaromír Zůna (parteilos) vertreten werden. Dies wurde am Montag von der Regierung beschlossen. Ihre Namen stehen in einem Anhang zur Resolution über die Flugbeförderung von Verfassungsbeamten, die das Kabinett verabschiedet hat. Demzufolge soll Staatspräsident Petr Pavel nicht mit der Delegation reisen.
Präsident Pavel äußerte wiederholt, er wolle an dem Nato-Gipfel teilnehmen. Er will darüber mit Premier Babiš bei einem Treffen in der kommenden Woche sprechen.
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16.04.2026
Die Oberbürgermeisterin von Brno / Brünn, Markéta Vaňková (Bürgerdemokraten), wird aus gesundheitlichen Gründen bei den Kommunalwahlen im Herbst nicht mehr kandidieren. Die 48-jährige Politikerin, die seit acht Jahren an der Spitze der zweitgrößten Stadt Tschechiens steht, gab ihre Entscheidung in einem Brief an die Medien und in einem YouTube-Video bekannt.
Die gemeinsame Kandidatenliste der Demokratischen Bürgerpartei (ODS), der Partei Top 09 und der unabhängigen Kandidaten wird von der Produzentin und Dokumentarfilmerin Kamila Zlatušková angeführt, wie bekanntgegeben wurde
Brünn wird derzeit von einer breiten Koalition regiert. Angeführt wird sie von den Parteien ODS und Top 09, die bei der letzten Wahl 2022 insgesamt 25 Prozent der Stimmen erhielten.
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15.04.2026
Das tschechische Abgeordnetenhaus hat am Mittwoch in erster Lesung die Novelle des Ausländergesetzes unterstützt. Der Gesetzestext wird nun dem Sicherheitsausschuss zur Bewertung vorgelegt.
Die Novelle sieht unter anderem vor, dass in Tschechien lebende Ausländer ab 2029 online einen Aufenthaltstitel beantragen können. Zudem sollen sich EU-Ausländer verpflichtend registrieren müssen, wenn sie sich länger als 90 Tage in Tschechien aufhalten. Bisher ist eine Anmeldung hierzulande freiwillig. Von der Änderung erhofft sich die Regierung unter anderem zusätzliche Einnahmen für die Gemeinden im Land. Innenminister Lubomír Metnar (Partei Ano) geht davon aus, dass sich durch die verpflichtende Registrierung von EU-Ausländern hierzulande rund 200.000 Menschen mehr melden könnten.
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