• 02.04.2026

    In Tschechien ist es am Freitag überwiegend heiter. In Lagen ab 1000 Metern gibt es Schneeschauer. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 10 und 14 Grad.

  • 02.04.2026

    Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), wird nächste Woche Prag besuchen. Dies teilte der Presse- und Informationsdienst des Landes Berlin am Donnerstag mit. Wegner wird mit dem Prager Oberbürgermeister Bohuslav Svoboda (Bürgerdemokraten) zusammentreffen.

    Wegner trifft am Dienstag, 7. April, in Prag ein. Am Nachmittag stehen Besuche bei den DefTech-Unternehmen Czechoslovak Group und LPP Holding auf dem Programm. Am Abend kommt Wegner mit seinem Prager Amtskollegen Svoboda zusammen. Am folgenden Tag eröffnet Wegner gemeinsam mit dem Prager Oberbürgermeister den „Prague Resilience Summit“ im Neuen Rathaus und spricht dort ein Grußwort. Aus der tschechischen Hauptstadt reist der Regierende Bürgermeister von Berlin weiter nach Warschau.

  • 02.04.2026

    Aufgrund der derzeit hohen Kraftstoffpreise in Tschechien wird die Regierung die Gewinnmargen der Kraftstoffhändler deckeln und gleichzeitig die Verbrauchssteuer auf Diesel senken. Der Staat wird außerdem täglich den höchstmöglichen Verkaufspreis für die Kraftstoffe festlegen. Dies teilte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Donnerstag nach der Regierungssitzung mit.

    Die Höchstmarge der Kraftstoffhändler beträgt 2,50 Kronen pro Liter Benzin und Diesel. Die Verbrauchssteuer bei Diesel wird um 2,35 Kronen pro Liter sinken. Derzeit beträgt sie 9,95 Kronen. Beim Benzin bleibt die Steuer weiterhin bei 12,84 Kronen pro Liter. Die Maßnahmen sollen ab 8. April gelten.

    Die Kraftstoffpreise steigen seit Anfang März wegen des Nahostkonfliktes.

  • 02.04.2026

    Die tschechische Nationalmannschaft wird während der Fußball-WM in Mansfield untergebracht, das etwa 30 Kilometer von Dallas entfernt ist. Darüber informierten die US-amerikanischen Medien, nachdem sich die tschechischen Fußballspieler am Dienstag für die WM qualifiziert hatten. Den Ort konnte sich das Team nicht selbst aussuchen, er wurde ihm vom Weltfußballverband (FIFA) zugeteilt.

    Das tschechische Fußballteam wird trotz zweier Gruppenspiele in Mexiko und eines in Atlanta in Texas untergebracht. Im ersten Spiel treffen die Tschechen am 12. Juni in Guadalajara auf das Team Südkoreas.

  • 02.04.2026

    Die Erzdiözesancaritas Olomouc / Olmütz hat am Donnerstag eine Spendensammlung für ein Sozialtaxi gestartet, das den Menschen aus kleinen Gemeinden in der Westukraine helfen soll, zum Arzt zu gelangen. Die Caritas reagiert damit auf die Situation im Land, wo für Personen mit Behinderung oder für Senioren die übliche Beförderung ein großes Problem darstellt. Dies teilte ein Sprecher der Olmützer Caritas der Presseagentur ČTK mit. Als Beispiel nannte er die Region von Lwiw, wo es für diese Menschen fast unmöglich sei, den Arzt zu besuchen.

    Die Spendensammlung läuft auf der Plattform Darujme.cz. Ihr Ziel ist es, ein spezielles Fahrzeug zu besorgen, mit dem auch Rollstuhlfahrer befördert werden können. Das Fahrzeug kostet laut der Caritas rund 350.000 Kronen (14.460 Euro).

  • 02.04.2026

    Der tschechische Staatspräsident Petr Pavel hat sich am Mittwoch in Prag zur Nichtteilnahme der Nato am Iran-Krieg geäußert. Pavel erklärte, die Forderung der USA, dass die Nato-Mitgliedsstaaten sie im Iran-Krieg unterstützen sollten, ergebe keinen Sinn. Die Nato sei als ein Verteidigungsbündnis gegründet worden, betonte der Präsident. Niemand habe die USA angegriffen, darum würde eine eventuelle Teilnahme anderer Nato-Mitgliedsstaaten am Konflikt den Prinzipien nicht entsprechen, auf denen das Bündnis aufgebaut worden sei, so Pavel. Ein Austritt der USA aus der Nato würde laut dem tschechischen Staatspräsidenten jedoch eine große Bewährungsprobe für den Rest des Bündnisses darstellen.

    US-Präsident Donald Trump hatte der Presseagentur Reuters zufolge am Mittwoch erklärt, er erwäge einen Austritt der USA aus der Nato.

  • 01.04.2026

    Die Dauerausstellung der Prager Nationalgalerie, die Mährischen Galerie in Brno / Brünn und das Kunstmuseum in Olomouc / Olmütz können ab sofort am ersten Sonntag im Monat kostenlos besucht werden. Dies teilte das tschechische Kulturministerium am Mittwoch auf Facebook mit. Damit startet die Pilotphase eines Projektes, mit dem die Kultur in Tschechien für die Öffentlichkeit zugänglicher werden soll. Dazu habe sich die Regierung verpflichtet, so die Begründung.

    Regelmäßige Tage mit freiem Eintritt seien gängige Praxis in europäischen Kultureinrichtungen, hieß es weiter. Die Maßnahme werde fortlaufend ausgewertet, und weitere Neuigkeiten würden in den kommenden Wochen verkündet, so die Ankündigung.

  • 01.04.2026

    Das Defizit im Staatsetat in Tschechien lag zum Ende des ersten Quartals 2026 bei 27,6 Milliarden Kronen (1,1 Milliarden Euro). Dies gab das Finanzministerium am Mittwoch bekannt. Dies sei das beste Ergebnis seit 2019, hieß es dazu. Die Staatsausgaben waren jedoch durch das Haushaltsprovisorium beschränkt, das bis Mitte März herrschte.

    Die Einnahmen erreichten in den ersten drei Monaten dieses Jahres 495 Milliarden Kronen (20,2 Milliarden Euro), die Ausgaben lagen bei 522,6 Milliarden Kronen (21,3 Milliarden Euro). Experten weisen darauf hin, dass der Iran-Krieg auch den tschechischen Haushalt in den kommenden Monaten negativ beeinflussen könnte.

  • 01.04.2026

    Der US-amerikanische Historiker Timothy Snyder wird bei der Prager Buchmesse „Svět knihy“ (Welt des Buches) zu Gast sein. Snyder gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Denker. Im Prager Messepalast wird er am 16. Mai gleich bei mehreren Programmpunkten auftreten. Darüber informierten die Organisatoren die Presseagentur ČTK am Mittwoch.

    Die Prager Buchmesse findet vom 14. bis 17. Mai statt. Snyder wird bei einer Buchvorstellung des tschechischen Politologen Milan Babík sprechen und für eine Autogrammstunde zur Verfügung stehen. Am Abend des 16. Mai nimmt der Populärwissenschaftler außerdem im Kino Lucerna an einer Podiumsdiskussion zu Europa, Amerika und der Ukraine teil.

  • 01.04.2026

    Die Maßnahmen zur Regulierung der Kraftstoffpreise sollten zwischen den EU-Staaten koordiniert werden. Dafür spricht sich der tschechische Minister für Industrie und Handel, Karel Havlíček (Partei Ano), aus. Er sagte dies am Dienstag vor Journalisten in Prag, nachdem die EU-Energieminister getagt hatten. Außer Tschechien würden noch weitere Länder eine Gewinndeckelung für die Kraftstoffhändler planen, so Havlíček weiter. Diese und weitere Maßnahmen reagieren auf die steigenden Ölpreise im Zuge des Iran-Krieges.

    Die Vertreter der größten Lieferfirmen in Tschechien sind zudem am Mittwochvormittag zu Verhandlungen mit Premier Andrej Babiš (Partei Ano) zusammengekommen. Zu den Inhalten des Gesprächs gab es danach keine Angaben. Der Tschechische Verband für Erdölindustrie und -handel gab jedoch ein Memorandum heraus, in dem es heißt, dass administrative Eingriffe in die Preisgestaltung den einheimischen Markt stören und die Verfügbarkeit sowie die Qualität der Kraftstoffe verschlechtern könnten.

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