• 07.04.2026

    Die Gedenkstätte Ležáky schließt wegen Umbauarbeiten und dem Bau einer neuen Dauerausstellung für zwei Jahre ihre Türen. Wie eine Vertreterin der Gedenkstätte Lidice der Presseagentur ČTK mitteilte, werden die Bauarbeiten im Mai beginnen. Betroffen sei vor allem das zentrale Gebäude aus dem Jahr 1971. Die Besichtigung der Außenanlagen solle hingegen weiterhin möglich sein, hieß es.

    Die Gedenkstätte Ležáky wurde 1971 eröffnet. Sie erinnert an die gleichnamige Siedlung, die 1942 von den Nationalsozialsten als Reaktion auf die Ermordung des stellvertretenden Reichsprotektors Reinhard Heydrich ausgelöscht wurde. Seit 2008 gehört die Anlage zur Gedenkstätte Lidice.

  • 07.04.2026

    Die tschechische Eisenbahnverwaltung hat am Dienstag offiziell mit dem Umbau des Hauptbahnhofes von Hradec Králové begonnen. Die Kosten für die Generalsanierung schlagen mit 9,94 Milliarden Kronen (405 Millionen Euro) zu Buche. Bis zu 8,7 Milliarden Kronen (355 Millionen Euro) davon sollen aus EU-Fördertöpfen stammen. Die ersten Arbeiten fingen bereits im Herbst vergangenen Jahres an. Nach der Fertigstellung Ende 2031 soll es an dem Bahnhof zusätzliche Bahnsteige geben, außerdem werden etwa neue Möbel und Informationssysteme verbaut.

    Der Hauptbahnhof von Hradec Králové zählt zu den am stärksten frequentierten Haltepunkten in Tschechien. Täglich werden dort 20.000 Reisende gezählt.

  • 07.04.2026

    Am Mittwoch ist es in Tschechien überwiegend heiter. Ortsweise kann es schwache Schauer geben. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 10 bis 14 Grad.

  • 07.04.2026

    Tschechische Botschaften und Konsulate im Ausland könnten künftig selbst Personalausweise und Reisepässe an tschechische Staatsbürger ausgeben. Derzeit nehmen die Vertretungen entsprechende Anträge nur entgegen und leiten sie an Stellen in Tschechien weiter. Die angedachte Änderung ist Teil einer Gesetzesnovelle, über die die Regierung in der kommenden Woche verhandelt. Dem Innenministerium zufolge soll die neue Regelung unter anderem dazu beitragen, die Gemeindeämter in Tschechien zu entlasten. Sie soll ab dem kommenden Jahr in Kraft treten.

    Die Gesetzesnovelle sieht auch noch weitere Änderungen vor. So soll ein Reisepass künftig seine Gültigkeit verlieren, wenn für den Inhaber ein Europäischer Haftbefehl ausgegeben wurde. Wenn ein Ehepartner verstirbt, sollen Hinterbliebene zudem 90 statt 45 Tage Zeit haben, ihre Ausweisdokumente aktualisieren zu lassen.

  • 07.04.2026

    Jede achte Partei in Tschechien hat dem Amt zur Aufsicht über die Wirtschaftsführung von Parteien und politischen Bewegungen (ÚDHPSH) keinen Jahresgeschäftsbericht für 2025 vorgelegt. Darüber informierte die Aufsichtsbehörde am Dienstag in einer Pressemitteilung. Von den 214 Parteien und Bewegungen in Tschechien kamen demnach 26 ihrer gesetzlichen Verpflichtung nicht nach. Es handelt sich dabei durchweg um außerparlamentarische Gruppierungen. Im vergangen Jahren waren noch fast doppelt so viele Parteien den Bericht schuldig geblieben.

    Die Frist für das Vorlegen der Dokumente war der 1. April. Parteien, die den gesetzlichen Vorschriften nicht nachkamen oder Fehler in den Berichten nicht korrigiert haben, müssen nun mit einem Bußgeld rechnen. Möglich ist auch die Einstellung staatlicher Fördergelder und im Extremfall ein Tätigkeitsverbot, das vom Obersten Verwaltungsgericht verhängt werden kann.

  • 07.04.2026

    Der Vorsitzende des tschechischen Kartellamtes (ÚOHS), Petr Mlsna, hat eine Beschwerde des Bauunternehmens Strabag zurückgewiesen, das sich erfolglos um den Ausbau des zweiten Abschnitts der Prager Metrolinie D beworben hatte. In der Ausschreibung für die Strecke zwischen den Stationen Olbrachtova und Nové Dvory war im vergangenen Oktober die Firma Subterra als Sieger hervorgegangen. Die Prager Verkehrsbetriebe (DPP) hatten wegen des juristischen Vorgehens bisher noch keinen Vertrag mit dem Gewinner der Ausschreibung unterzeichnen können. Nach der Entscheidung des Kartellamtes wurde der Kontrakt nun aber am Dienstag umgehend unterschrieben. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 30 Milliarden Kronen (1,2 Milliarden Euro).

    Die neue Metro von Pankrác nach Písnice sollte eigentlich 2029 den Betrieb aufnehmen, derzeit wird aber von einem Eröffnungstermin 2031 gesprochen. Verzögert wurden die Arbeiten auch wegen den juristischen Einwänden weiterer gescheiterter Bewerber.

  • 07.04.2026

    Die Inflation in Tschechien lag im März bei 1,9 Prozent. Dies geht aus den jüngsten Schätzungen des Tschechischen Statistikamtes (ČSÚ) hervor. Im Februar betrug die Teuerungsrate noch 1,4 Prozent.

    Analytiker hatten eine Steigerung der Verbraucherpreise bereits vorausgesagt. Als Grund nennen sie vor allem die Diesel- und Benzinpreise, die in Folge des Iran-Krieges zuletzt auch in Tschechien rasant gestiegen sind.

  • 07.04.2026

    Das Bezirksgericht in Pardubice hat am Montag eine fünfte Person wegen des mutmaßlichen Terroranschlags auf das Rüstungsunternehmen LPP Holding in Untersuchungshaft geschickt. Laut Aussage der Oberstaatsanwaltschaft ist der Verdächtige ausländischer Staatsangehörigkeit. Vor dem Gerichtsgebäude in Pardubice hatten sich Information der Presseagentur ČTK zufolge am Montag auch rund zehn propalästinensische Demonstranten versammelt.

    Auf dem Gelände des Rüstungskonzerns LPP Holding, der unter anderem Drohnen für die Ukraine herstellt, war es am 20. März in den frühen Morgenstunden zu einem Brandanschlag gekommen. Zu diesem bekannte sich eine Gruppierung, die eigenen Angaben zufolge gegen die Kooperation der LPP Holding mit dem israelischen Waffenproduzenten Elbit Systems vorgehen wollte. Zu der geplanten Zusammenarbeit war es laut einer Sprecherin der LPP Holding aber nie gekommen.

    Nach Recherchen des Onlineportals Deník Referendum gehen die Ermittler von neun mutmaßlichen Tätern aus. Neben den fünf Verdächtigen, die in Tschechien in Untersuchungshaft sind, wurden auch zwei Personen in Polen festgenommen und jeweils eine Person in Bulgarien und der Slowakei.

  • 06.04.2026

    Die tschechischen Skigebiete haben für den zu Ende gegangenen Winter einen leichten Besucheranstieg gegenüber 2024/25 verbucht. Der Zuwachs habe bei fünf Prozent gelegen, sagte der Direktor ihres Verbandes, Libor Knot, am Montag der Presseagentur ČTK.

    Am Osterwochenende waren noch in elf tschechischen Wintersportorten die Lifte in Betrieb. In den folgenden Tagen sind nur noch in Harrachov im Riesengebirge und am Klínovec im Erzgebirge die Pisten geöffnet.

    Autor: Till Janzer
  • 06.04.2026

    Am Dienstag ist es in Tschechien meist heiter bis sonnig und trocken. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 11 bis 16 Grad.

    Autor: Till Janzer

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