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16.03.2026
Der tschechische Industrieminister Karel Havlíček (Partei Ano) hat sich am Montag zur eventuellen Kontrolle des Zustands der Druschba-Pipeline geäußert, die durch russische Angriffe auf die Ukraine beschädigt worden ist. Havlíček sagte, Tschechien sei bereit, eine Mission zur Ermittlung des Zustands der Pipeline zu leiten. Tschechien könnte laut dem Industrieminister ein Team von Experten, beispielsweise vom Staatsunternehmen Čepro, zusammenstellen, das imstande wäre, die Lage auszuwerten.
Die EU-Kommission gab vorige Woche bekannt, sie habe vorgeschlagen, eine Inspektionsmission zur Druschba-Pipeline zu entsenden.
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16.03.2026
Die Verwalter des Nationalparks Riesengebirge (Krkonoše) haben einige Wanderwege gesperrt, um das vom Aussterben bedrohte Birkhuhn und andere Vogelarten zu schützen. Die Beschränkung gelte bis 31. Mai, teilte der Sprecher der Nationalparkverwaltung, Radek Drahný, am Montag der Presseagentur ČTK mit. Ähnliche Beschränkungen gelten im Frühjahr auch auf der polnischen Seite des Riesengebirges. Die Nationalparkverwalter führen die Maßnahmen nun schon zum sechsten Mal in Folge ein.
Das Birkhuhn ist eine in Tschechien vom Aussterben stark bedrohte Vogelart. Das Riesengebirge gehört zu den letzten drei Gebieten des Landes, in denen es noch in relativ großer Zahl vorkommt.
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16.03.2026
Eine Rekordzahl von mehr als 28.000 Fans hat am Wochenende das Festival Comic-Con Prague besucht. Den Veranstaltern gelang es in diesem Jahr zudem, eine Rekordzahl von ausländischen sowie tschechischen Filmstars nach Prag zu bringen. Dies teilten die Veranstalter am Sonntag der Presseagentur ČTK mit. Den größten Erfolg feierten den Organisatoren zufolge Mads Mikkelsen, Billy Boyd, Iain Glen, Robert Llewellyn und Claudia Beck.
Der Programmdirektor der Comic-Con Prague, Václav Pravda, machte darauf aufmerksam, dass jedes Jahr immer mehr Fans auch aus dem Ausland kommen – nicht nur aus den Nachbarstaaten wie Deutschland, Österreich, Polen und der Slowakei, sondern auch aus Italien und Spanien. Die Comic-Con fand vom Freitag bis Sonntag im O2 Universum in Prag statt.
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16.03.2026
Der tschechisch-dänische Dokumentarfilm „Mr. Nobody Against Putin” hat den Oscar gewonnen. Der Regisseur der Doku, Pawel Talankin, der ursprünglich in Russland Lehrer war, filmte zwei Jahre lang geheim, wie die russische Staatsmacht die Schüler manipuliert.
Der tschechische Produzent Radovan Síbrt erklärte, er fühle eine Genugtuung. Talankin habe alles, was er liebte, einschließlich seines Lebens riskiert, sagte der Produzent. Laut ihm beweist der Film, dass jeder Mensch etwas gegen das Unrecht in seiner Umgebung unternehmen kann. Talankin forderte bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles zur Beendigung aller Kriege auf.
Noch vor der Oscar-Verleihung beschwerte sich die Beraterin von Premier Andrej Babiš (Partei Ano), Natálie Vachatová, auf X über die Doku. Sie schrieb, der Film sei antirussisch und sei ihr eigentlich „schnuppe“.
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15.03.2026
Am Montag ist es in Tschechien bewölkt. Im westlichen Landesteil regnet es, in Höhenlagen ab 600 Metern fällt Schnee. Am Nachmittag kann es im böhmischen Landesteil vereinzelt Gewitter geben. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 6 bis 11 Grad, im Südosten können 13 Grad erreicht werden.
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15.03.2026
Industrie- und Handelsminister Karel Havlíček (Partei Ano) hat in den USA einen langfristigen Vertrag für Tschechien vorverhandelt, in dem es um die Lagerung von Gasreserven von 1,4 Milliarden Kubikmetern in dortigen Terminals geht. Darüber informierte Havlíček die Presse bei seiner Rückkehr am Sonntag. Er bezeichnete dies als einen eindeutigen Schritt in Richtung Energiesicherheit.
Aktuell hat Tschechien in Europa Speicherreserven von zwei Milliarden Kubikmetern Gas. Die zusätzlichen Kapazitäten in den USA könnten 20 bis 30 Prozent des Gesamtverbrauchs in Tschechien abdecken, so Havlíček.
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15.03.2026
Die Verpflichtung, zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für den Verteidigungsetat aufzubringen, ist laut Finanzministerin Alena Schillerová (Partei Ano) auch für Tschechien nicht anzuzweifeln. Zum aktuellen Zeitpunkt höhere Ausgaben zu versprechen, sei aber unrealistisch. Schillerová äußerte dies am Sonntag bei einer Fernsehdebatte im Privatsender CNN Prima News. Diese Haltung wurde in der gleichen Sendung von Oppositionsvertretern kritisiert. Die Regierung erfülle ihre Nato-Verpflichtungen nicht, hieß es da.
Den gleichen Vorwurf hatten vor wenigen Tagen der US-amerikanische Minister bei der Nato, Matthew Whitaker, sowie der US-Botschafter in Prag, Nicholas Merrick, an Tschechien gerichtet. Im gerade verabschiedeten Staatshaushalt kommen dem Verteidigungsministerium knapp zwei Prozent des BIP zu. Die Nato-Staaten hatten sich vergangenes Jahr auf eine Erhöhung auf 3,5 Prozent bis 2035 geeinigt.
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15.03.2026
Die Tschechin Simona Bubeníčková hat am Sonntag bei den Paralympics erneut Silber geholt. Im Skilanglauf über 20 Kilometer im freien Stil schaffte die sehbehinderte Sportlerin den zweitbeste Zeit und platzierte sich hinter der Russin Anastasija Bagijan.
Damit bringt Bubeníčková drei Silber- und eine Bronzemedaille aus Italien mit nach Hause. Im tschechischen Team gab es zudem bisher noch einmal Gold und ein weiteres Silber.
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15.03.2026
Etwa die Hälfte der Menschen in Tschechien glaubt, dass der Konsum kleiner Mengen Alkohol gesundheitsfördernd ist. Die fragliche Menge definieren die meisten von ihnen als ein paar Gläser Wein oder Bier. Dies geht aus einer Studie der Soziologen der Prager Karlsuniversität hervor. Die zugehörige Umfrage wurde im April und Mai vergangenen Jahres von der Agentur NMS Market Research durchgeführt. Teilgenommen haben 1022 Personen ab 18 Jahre, die in den 18 Monaten zuvor Alkohol zu sich genommen hatten.
Obwohl sich ein bedeutender Teil der Bevölkerung der Risiken beim Alkoholkonsum bewusst sei, würden doch weiterhin viele Mythen darüber bestehen, lautet die Analyse. Den Daten zufolge denkt etwa ein Drittel der Eltern von kleinen Kindern, dass geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft ungefährlich seien, und dies sowohl für die Mutter als auch für das Kind.
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15.03.2026
Im Zusammenhang mit den steigenden Benzinpreisen weist die tschechische Straßenverkehrsinspektion (INSID) darauf hin, dass die maximale Menge, die Privatpersonen hierzulande zum Eigenbedarf transportieren dürfen, bei 240 Litern Kraftstoff pro Fahrzeug liegt. Ein einzelner Kanister darf maximal 60 Liter beinhalten, und der Kraftstoff im Tank des transportierenden Autos wird in die Gesamtmenge nicht eingerechnet. Dies teilte die Inspektion am Freitag der Presseagentur ČTK mit.
In Reaktion auf den Krieg im Nahen Osten, ausgelöst durch die Angriffe der USA und Israels auf den Iran, steigen die Benzinpreise derzeit auch in Tschechien an. INSID erinnert daran, dass bei Überschreitung der erlaubten Transportmengen eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Kronen (2040 Euro) drohe. Über die Grenze dürfen zudem nur maximal 20 Liter Kraftstoff in extra Behältern von und nach Tschechien transportiert werden
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