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19.03.2026
Der Leitzinssatz in Tschechien bleibt unverändert bei 3,5 Prozent. Dies beschloss der Bankenrat der Nationalbank (ČNB) am Donnerstag einstimmig. Die aktuelle Höhe des Satzes gilt seit Mai vergangenen Jahres.
Nationalbankgouverneur Aleš Michl betont indes bei einer Pressekonferenz, dass der Bankenrat bereit sei angemessen zu reagieren, wenn das Zweiprozentziel für die Inflation hierzulande in Gefahr zu geraten drohe.
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19.03.2026
Das Verkehrsaufkommen auf den tschechischen Autobahnen ist seit 2020 um zwölf Prozent gestiegen. Dies ist das vorläufige Ergebnis einer Verkehrszählung durch die Autobahn- und Straßendirektion (ŘSD) aus dem vergangenen Jahr.
Am stärksten belastet ist demnach die Autobahn D1 zwischen Prag und Brno / Brünn. Der Erhebung nach stieg das Verkehrsaufkommen auf jedem einzelnen Abschnitt dieser wichtigen Route. Der höchste Wert wurde am Prager Stadtrand zwischen Chodov und Průhonice ermittelt, dieses Teilstück der D1 passierten im Schnitt fast 107.000 Autos innerhalb von 24 Stunden.
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19.03.2026
Tschechien wird beim Nato-Gipfel im Juli wahrscheinlich von Premier Andrej Babiš (Partei Ano) und Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) anstatt von Staatspräsident Petr Pavel vertreten. Mitglieder der Regierung könnten besser den Umfang der tschechischen Verteidigungsausgaben in diesem Jahr erklären, begründete Babiš am Donnerstag.
Seit Beginn seiner Amtszeit vor drei Jahren war immer Petr Pavel zu den Gipfeltreffen der Allianz gereist. In Tschechiens Staatshaushalt für dieses Jahr sind maximal zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Verteidigungsausgaben vorgesehen. Staatspräsident Pavel hatte dies ebenso als zu wenig kritisiert wie US-amerikanische Diplomaten.
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19.03.2026
Ein Teil der tschechischen Fußballnationalmannschaft der Männer hat am Donnerstag die Vorbereitung auf die Playoffs zur Weltmeisterschaft aufgenommen. Insgesamt kamen 13 Spieler zusammen, zwölf von ihnen aus der tschechischen Liga sowie der Verteidiger Ladislav Krejčí von den Wolverhampton Wanderers aus England. Erstmals wieder ins Nationalteam zurückgekehrt ist der frühere Bundesliga-Profi Vladimír Darida.
Grund für den frühen Beginn der Vorbereitung ist die Entscheidung der tschechischen Fußballliga, ihren Spieltag vom anstehenden Wochenende zu verlegen. Vor allem jene Nationalspieler, die im Ausland beschäftigt sind, stoßen jedoch erst bis spätestens Montag zum Team. Das Playoff-Halbfinale gegen Irland bestreitet Tschechien am Donnerstag kommender Woche in Prag.
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19.03.2026
Am Freitag ist es in Tschechien meist stark bewölkt oder bedeckt. Gelegentlich fällt Regen, oder es kommt zu Schauern. Ab 900 Metern sind Schneeregen oder Schnee möglich. Zum Abend lassen die Niederschläge nach, und örtlich lockern auch die Wolken auf. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 9 bis 14 Grad.
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19.03.2026
Am Donnerstag ist die Leipziger Buchmesse eröffnet worden. Tschechien präsentiert sich diesmal dort mit 14 Autorinnen und Autoren. Zu ihnen gehören unter anderem Michal Ajvaz, Jiří Hájíček, Markéta Pilátová und Marek Torčík. Der tschechische Stand auf der Messe ist laut Informationen der Presseagentur ČTK um die Hälfte größer als 2025.
Die tschechische Literatur steht in diesem Jahr in den deutschsprachigen Ländern besonders im Fokus. Denn Tschechien wird im Herbst das Gastland bei der Frankfurter Buchmesse sein.
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19.03.2026
Der tschechische Dirigent Jakub Hrůša hat am Mittwoch in Bamberg den Bayerischen Verdienstorden erhalten, wie seine Sprecherin informierte. Diese Ehrung erfolgte bei der Zeremonie zu Hrůšas Auszeichnung als „Künstler des Jahres“ durch die International Classical Music Awards (ICMA). Diese war schon vor einem Monat verkündet worden. Der heute 44-jährige Hrůša ist seit 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker.
Den jeweiligen „Künstler des Jahres“ der ICMA wählt eine internationale Jury aus, die sich aus den Chefredakteuren von Musikzeitschriften und Vertretern wichtiger Kulturinstitutionen zusammensetzt. Den Bayerischen Verdienstorden tragen aktuell rund 2000 lebende Persönlichkeiten, unter ihnen etwa Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
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19.03.2026
Der Prager Zoo hat am Mittwoch damit begonnen, die von der Vogelgrippe betroffenen Gehege zu desinfizieren. Dies gab die staatliche Veterinärverwaltung (SVS) bekannt. Insgesamt müsse der Zoo drei Desinfektionen durchführen, hieß es weiter. Danach werde es eine 21-tägige Beobachtungsfrist geben.
Am 12. Februar hatten die Veterinärmediziner die Vogelgrippe im Prager Zoo erstmals bestätigt. Seitdem sind insgesamt 45 Vögel des Tiergartens verendet. Im März kamen jedoch keine weiteren Fälle der Viruserkrankung bei den Tieren hinzu. Der Zoo in der tschechischen Hauptstadt hielt zu Ende vergangenen Jahres 265 Vogelarten mit insgesamt rund 1700 Exemplaren.
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19.03.2026
Im „World Happiness Report“ für 2026 ist Tschechien gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze abgerutscht. Es liegt nun auf Rang 20 der glücklichsten Länder der Welt. Zum neunten Mal in Folge landete Finnland ganz vorne. Auch die Schweiz (Platz 10), Deutschland (Platz 17) und Österreich (Platz 19) liegen noch vor Tschechien. Schlusslicht ist Afghanistan.
Der Glücksbericht wird vom Wellbeing Research Centre der Universität Oxford herausgegeben und misst in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Gallup jedes Jahr die Lebenszufriedenheit der Menschen rund um den Globus. Die Rangliste basiert auf dem Dreijahresdurchschnitt der Selbsteinschätzung der jeweiligen Bevölkerung.
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19.03.2026
Präsident Petr Pavel hält das von der Regierung geplante Gesetz zur Registrierung von NGOs für „einen bedeutenden Schritt zur Einschränkung der Demokratie“ in Tschechien. Er werde sich daher detailliert mit den angedachten Regeln beschäftigen, sagte das Staatsoberhaupt am Mittwoch bei einer öffentlichen Debatte im mittelböhmischen Nymburk.
Das Kabinett von Premier Andrej Babiš (Partei Ano) will ein Gesetz ins Parlament einbringen, das „Subjekten mit Verbindungen ins Ausland“ vorschreibt, sich beim tschechischen Staat zu registrieren. Die Regelung soll für Nichtregierungsorganisationen gelten, aber ebenso für Bildungseinrichtungen und Universitäten, die in der Lage sind, die öffentliche Meinung und Debatte zu beeinflussen. Auch Privatpersonen müssten sich registrieren, Medienunternehmen sind hingegen ausgenommen. Die Opposition kritisiert das Vorhaben, sie verweist auf ähnliche Gesetze in Russland, Ungarn und der Slowakei.
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