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22.03.2026
In Tschechien hatten vergangenes Jahr 7,2 Millionen Menschen einen mobilen Internetzugang. Das waren vier Millionen mehr als noch im Jahr 2015.
Über die aktuelle Statistik informierte am Sonntag die Presseagentur ČTK und verwies auf Daten das tschechischen Statistikamtes (ČSÚ). Die Entwicklung wird mit der steigenden Verbreitung von Smartphones und dem Ausbau des schnellen Mobilfunknetzes in Tschechien erklärt.
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22.03.2026
Die Treibstoffpreise in Tschechien sind infolge des Iran-Krieges am Wochenende weiter gestiegen. Ein Liter Superbenzin kostete am Samstag im Schnitt 40 Kronen (1,63 Euro) – der höchste Wert seit Mai 2024. Der Dieselpreis stieg auf durchschnittlich 44,62 Kronen (1,82 Euro), womit der Wert vom November 2022 erreicht wurde.
Um die Margen der Tankstellenbetreiber zu überwachen, führt das Finanzministerium derzeit ein Monitoring durch. Radim Fiala, Fraktionsvorsitzender der Regierungspartei „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD) sagte am Samstag dem Fernsehsender Nova, eine staatliche Regulierung der Kraftstoffpreise käme erst in Frage, wenn sich die Diesel- und Benzinpreise bei 50 Kronen (2,04 Euro) pro Liter bewegen würden.
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21.03.2026
Aufgrund eines Feueralarms mussten am Samstagnachmittag rund 100 Menschen aus dem Fernsehturm im Prager Stadtteil Žižkov evakuiert werden. Laut Aussage eines Feuerwehrsprechers hatte ein defekter Motor dazu geführt, dass es in einem der Fahrstuhlschächte zu starker Rauchentwicklung kam. Es wurde niemand verletzt.
Der Žižkov-Turm ist 216 Meter hoch. Im obersten Stockwerk gibt es ein Restaurant mit einer Aussichtsplattform, das nur über Fahrstühle erreicht werden kann.
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21.03.2026
Der tschechische Flugzeughersteller Aero Vodochody hat als Reaktion auf den mutmaßlichen Terroranschlag auf einen Rüstungskonzern in Pardubice die Sichersheitsvorkehrungen an seinem Firmensitz verschärft. Der Luftraum über dem Werk werde zusätzlich überwacht, zudem sei die Betriebsfeuerwehr jederzeit einsatzbereit, hieß es am Samstag von einem Firmensprecher. Ähnliche Vorkehrungen trafen auch weitere Rüstungsbetriebe in Tschechien.
Am Freitag war es in Pardubice zu einem Brandanschlag auf dem Gelände des Drohnenproduzenten LPP Holding gekommen. Tschechiens Premier Andrej Babiš (Partei Ano) rief die Rüstungskonzerne im Land anschließend dazu auf, ihre Grundstücke hinreichend abzusichern. Dies sei bei der Firma in Pardubice nicht der Fall gewesen. LPP Holding wies die Vorwürfe am Samstag zurück.
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21.03.2026
Auf der Letná-Ebene in Prag wurde am Samstag gegen die tschechische Regierung von Andrej Babiš (Partei Ano) demonstriert. Den Veranstaltern zufolge nahmen 250.000 Menschen an der Zusammenkunft teil.
Die Redner kritisierten unter anderem die geplante Abschaffung der Rundfunkgebühren in Tschechien. Themen waren auch das umstrittene NGO-Gesetz, die Kürzung der Verteidigungsausgaben, Einschnitte im Kulturbereich und die Streichung von Geldern im Naturschutz und für die Nationalparks. Organisator war die Bürgerinitiative Milion chvilek pro demokracii (Eine Million Augenblicke für die Demokratie).
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21.03.2026
Am Sonntag ist es in Tschechien wechselhaft bis bewölkt. Die Tageshöchstwerte erreichen 10 bis 14 Grad.
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21.03.2026
Die Straßenbahnverbindung zur Prager Burg ist wegen Umbauarbeiten ab Samstag für vier Monate unterbrochen. Die Prager Verkehrsbetriebe (DPP) führen Ausbesserungsarbeiten zwischen den Stationen Chotkovy sady und Brusnice durch, die bis 17. Juli abgeschlossen sein sollen. Die Straßenbahnlinien 22 und 23 werden wegen der Bauarbeiten über die Haltestelle Hradčanská umgeleitet. Betroffen sind auch die historischen Linien 41 und 42.
Die Prager Burg ist eines der beliebtesten Reiseziele Tschechiens. Touristen sollten nun die Stationen Brusnice und Pohořelec nutzen oder zu Fuß von der Kleinseite zur Burg gehen.
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21.03.2026
Tschechiens Kulturminister Oto Klempíř (Motoristé sobě) hat angekündigt, binnen zwei Wochen erste Inhalte der geplanten Rundfunkreform vorzulegen. Derzeit könne er jedoch nicht konkreter werden, da die Koalition noch nicht über die genaue Ausgestaltung der Gesetzesänderung entschieden habe. Klempíř sagte dies am Donnerstag bei der Sitzung des Medienausschusses im Abgeordnetenhaus. Eine Debatte mit der Opposition sowie mit den öffentlichen-rechtlichen Medien lehnte er zum aktuellen Zeitpunkt ab.
Das Kabinett von Premier Andrej Babiš (Partei Ano) sieht die Abschaffung der Rundfunkgebühren in seinem Regierungsprogramm vor. Die Opposition befürchtet, dass die Regierung künftig politischen Druck auf den Tschechischen Rundfunk und das Tschechische Fernsehen ausüben könnte. Dass die Regierung ihre Pläne wie angedacht bis Anfang kommenden Jahres umsetzt, hält die Opposition mittlerweile für unwahrscheinlich.
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21.03.2026
Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf einen Rüstungskonzern in Pardubice hat Tschechiens Premier Andrej Babiš (Partei Ano) seine geplante Reise nach Ungarn abgesagt. Einige Informationen in dem Fall könnten nicht telefonisch, sondern nur persönlich übermittelt werden, teilte Babiš am Freitagabend mit. Er habe seine Reise nach Budapest deshalb abgebrochen.
Babiš sollte am Samstag in Budapest bei einer Veranstaltung der rechtskonservativen CPAC-Bewegung auftreten. Am Montag sollte er in der ungarischen Hauptstadt am Treffen der Patrioten für Europa teilnehmen. Hauptredner wird dort Ministerpräsident Viktor Orbán sein, angekündigt sind zudem Auftritte von weiteren europäischen Rechtsaußenpolitikern wie Marine Le Pen aus Frankreich, Geert Wilders aus den Niederlanden oder Herbert Kickl aus Österreich. Als Reaktion auf den Vorfall in Pardubice lässt Babiš aber auch diese Zusammenkunft aus.
In Pardubice war es am Freitagmorgen zu einem Brandanschlag auf dem Gelände des Rüstungskonzerns LPP Holding gekommen. Medienberichten zufolge bekannte sich eine Bewegung zu der Tat, die den „israelischen Genozid in Gaza“ verhindern wolle. Einer Unternehmenssprecherin zufolge wurden in dem Werk aber keine Drohnen für das israelische Militär hergestellt. Übereinstimmenden Berichten zufolge wurden dort hingegen Drohnen für die Ukraine gefertigt. Wegen des Brandanschlags, den die Oberstaatsanwaltschaft als mutmaßlichen Terroranschlag einstuft, kam am Freitag der staatliche Sicherheitsrat (BRS) in Prag zusammen, zuvor traf sich der Krisenstab des Innenministeriums. An den Ermittlungen und der Fahndung nach den Tätern sind neben der Polizei auch der Inlandsnachrichtendienst BIS und der Militärnachrichtendienst VZ beteiligt.
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21.03.2026
Tschechien und 13 weitere Staaten haben ihre Bereitschaft erklärt, sich am Schutz der Seefahrt in der Straße von Hormus zu beteiligen. Darüber informierte am Samstag die Nachrichtenagentur ČTK und verwies auf eine Meldung von Reuters. In ihrer gemeinsamen Erklärung fordern die Länder den Iran dazu auf, seine Luftschläge zu unterlassen und die Meerenge nicht weiter zu blockieren. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem Frankreich, Deutschland, Kanada, Japan und Südkorea. Laut dem italienischen Außenminister Antonio Tajani hat die Erklärung politischen und nicht militärischen Charakter.
Der Iran blockiert die Straße von Hormus als Reaktion auf die israelisch-US-amerikanischen Luftschläge. Die Meerenge ist für die weltweite Gas- und Ölversorgung von zentraler Bedeutung, über 20 Prozent des weltweit gehandelten Erdöls passierten die Straße von Hormus vor Beginn des Iran-Kriegs.
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