-
02.03.2026
Der tschechische Staatshaushalt hat im Februar dieses Jahres mit einem Defizit von 16,9 Milliarden Kronen (696 Millionen Euro) abgeschlossen. Darüber informierte am Dienstag das Finanzministerium. Es handelte sich um das niedrigste Februar-Defizit seit 2018. Vergangenes Jahr hatte das Minus in der Staatskasse im Februar noch bei 68,6 Milliarden Kronen (2,8 Milliarden Euro) gelegen.
Bedingt ist die positive Entwicklung durch das Haushaltsprovisorium, das derzeit in Tschechien gilt. So war im Januar dieses Jahres sogar ein Überschuss im Haushalt von 32,4 Milliarden Kronen (1,3 Milliarden Euro) erzielt worden.
-
02.03.2026
Papst Leo XIV. hat am Montag Stanislav Přibyl empfangen, den er im Februar zum Prager Erzbischof ernannt hat. Darüber informierte der Vatikan in seiner Übersicht der päpstlichen Audienzen. Einzelheiten des Treffens wurden nicht bekanntgegeben.
Přibyl übernimmt den Posten des Oberhaupts der katholischen Kirche in Tschechien von Jan Graubner. Offiziell ins Amt eingeführt wird der neue Erzbischof am 25. April bei einer Messe im Prager Veitsdom.
-
02.03.2026
Die Kraftstoffpreise in Tschechien dürften in Folge des Konflikts im Nahen Osten in den kommenden Tagen und Wochen um vier Kronen (0,16 Euro) pro Liter ansteigen. Im Falle einer kompletten Einstellung der Öllieferungen aus dem Krisengebiet könnte der Zuwachs auch fünf Kronen (0,21 Euro) betragen. Darüber informierte am Montag die Presseagentur ČTK und verwies auf Einschätzungen mehrerer Beobachter.
Infolge der israelisch-US-amerikanischen Angriffe auf den Iran und der Blockade der Straße von Hormus haben die Ölpreise am Montag zunächst kräftig zugelegt. Danach sanken die Notierungen jedoch wieder.
-
02.03.2026
Am Dienstag ist es in Tschechien überwiegend heiter. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 10 bis 14 Grad.
-
02.03.2026
Die Verlagerung von Fertigungsstätten aus Deutschland nach Tschechien und Polen bringt den Unternehmen oft weniger Einsparungen als erhofft. Darüber informierte am Montag das Handelsblatt und verwies auf eine aktuelle Studie des Consultingunternehmens Strategy&.
Den Autoren der Analyse zufolge zeigen sich neben den vergleichsweise geringen Einsparungen bei den Löhnen noch weitere Probleme. So gebe es in Deutschlands östlichen Nachbarländern einen noch größeren Fachkräftemangel als in der Bundesrepublik. Zudem sei die Industrie nicht hinreichend automatisiert. Wirklich wettbewerbsfähig seien deshalb nur noch asiatische Länder wie China und Malaysia.
-
02.03.2026
Die tschechische Nationalbank (ČNB) hat vergangenes Jahr 1682 gefälschte Münzen und Geldscheine sichergestellt. Das war die niedrigste Zahl seit 2020. Darüber informierte der Bankenrat des Geldinstitutes am Montag auf einer Pressekonferenz.
Der Großteil der Falsifikate waren Blüten ausländischer Währungen. Bei der Tschechischen Krone entfielen laut der Nationalbank 429 Fälschungen auf Papiergeld, in 208 Fällen handelte es sich um Münzen.
-
02.03.2026
Tschechien ergreift wegen der Lage im Nahen Osten mehrere Sicherheitsvorkehrungen. Dies teilte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Montagmorgen nach der Sitzung des staatlichen Sicherheitsrates (BRS) mit. Konkrete Maßnahmen wollte der Kabinettschef zunächst nicht nennen. Er sagte lediglich, dass in den Straßen zusätzliche Polizeistreifen eingesetzt werden könnten.
Am Nachmittag konkretisierte Innenminister Lubomír Metnar (Partei Ano), dass etwa das Gebäude von Radio Free Europe in Prag unter Polizeischutz stehe. Zusätzlich bewacht werden zudem die diplomatischen Vertretungen Israels, Palästinas und der USA. Auch vor Gebäuden, die der jüdischen Gemeinde nahestehen, werden Polizisten positioniert.
Metnar betonte, dass die Regierung am Montag keine Erhöhung der Terrorwarnstufe beschlossen habe. Auch Premier Babiš hatte zuvor gesagt, dass es derzeit keine Indizien für eine akute Bedrohung Tschechiens gebe.
-
02.03.2026
Tschechien schickt zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten, um seine Bürger von dort zu evakuieren. Darüber informierte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Montagmorgen nach der Sitzung des staatlichen Sicherheitsrates (BRS). Diese war wegen dem kriegerischen Konflikt zwischen Israel und den USA sowie dem Iran einberufen worden.
Babiš zufolge fliegt ein Airbus der tschechischen Armee ins ägyptische Scharm El-Scheich. Dorthin werden 79 Menschen mit Bussen aus Israel gebracht. Die zweite Militärmaschine soll die jordanische Hauptstadt Amman ansteuern. Neben tschechischen Staatsbürgern sollen im Falle freier Platzkapazitäten auch die Angehörigen anderer Länder befördert werden.
Laut Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) kehren am Montag bereits vier Tschechen mit einer slowakischen Regierungsmaschine nach Europa zurück. Zudem hoben am Morgen in Prag zwei Flugzeuge ab, die Tschechen aus den Städten Maskat und Salala im Oman ausfliegen. Betrieben werden diese beiden Rückholflüge von Smartwings. Laut Babiš ist die Airline bereit, bis zu acht Flüge täglich zwischen Tschechien und dem Oman anzubieten. Dem Premier zufolge halten sich derzeit rund 6700 tschechische Staatsbürger in dem betroffenen Gebiet auf, die im Krisenvorsorgesystem Drozd registriert sind.
-
02.03.2026
In der Debatte um mögliche Kürzungen im Haushalt von Radio Prag International hat sich Reporter ohne Grenzen hinter den Auslandssender des Tschechischen Rundfunks gestellt. In einem Post im Netzwerk X forderte die Organisation das tschechische Parlament auf, dem Etatentwurf von Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) nicht zuzustimmen. Die Haushaltspläne stellten eine existentielle Bedrohung des öffentlich-rechtlichen Auslandssenders dar, so Reporter ohne Grenzen.
Petr Macinka hatte Mitte Februar im Abgeordnetenhaus angekündigt, die Gelder für Radio Prag International in diesem Jahr um ein Viertel zu kürzen. 2027 würde das Außenministerium dem Sender „null Kronen“ zur Verfügung stellen, so der Minister. Seine Pläne bekräftigte er am Sonntag in einer Politik-Talkshow des öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehens.
-
01.03.2026
Das Verteidigungsministerium, das von Jaromír Zůna (parteilos) geleitet wird, hat Generalstabschef Karel Řehka die Teilnahme an der Diskussionssendung „Otázky Václava Moravce“ im öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen nicht empfohlen. Řehka hat seine vor einem Monat bestätigte Teilnahme schließlich abgesagt.
Die Diskussionssendung „Otázky Václava Moravce“ wird seit langem vom Vorsitzenden der Partei „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD), Tomio Okamura, kritisiert. Jaromír Zůna war von dieser Partei für das Verteidigungsministeramt nominiert worden.
Pages
- « první
- ‹ předchozí
- …
- 228
- 229
- 230
- 231
- 232
- 233
- 234
- 235
- 236
- …
- následující ›
- poslední »