• 01.03.2026

    Das Außenministerium hat Tschechen, die sich in den Nahostländern aufhalten, geraten, Empfehlungen der örtlichen Sicherheitskräfte zu befolgen. Laut dem Ministerium ist es sicherer, an einem Ort zu bleiben und nicht durch die Region zu reisen. Das sagte der Sprecher des Ressorts, Adam Čörgő, am Sonntag nach einer Sitzung des Krisenstabs. Diese wurde von Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) einberufen.

    An der Sitzung nahmen laut dem Sprecher auch Vertreter des Verteidigungsministeriums und der Sicherheitskräfte teil. Čörgő gab keine weiteren Einzelheiten zu dem Treffen bekannt. Er merkte nur an, dass der Krisenstab vor der Tagung des staatlichen Sicherheitsrats stattfand und dass Außenminister Macinka weiteres Programm hat. Macinka soll an einer Videokonferenz der EU-Außenminister teilnehmen, die wegen der Situation im Nahen Osten stattfindet.

  • 01.03.2026

    Die meisten Einwohner Tschechiens sind davon überzeugt, dass es den Geflüchteten aus der Ukraine gelungen ist, sich in die tschechische Gesellschaft zu integrieren. Dieser Meinung sind 69 Prozent der Befragten, die gleiche Zahl wie im April 2023. 24 Prozent der Befragten meinen, dass es den Geflüchteten nicht gelingt, sich zu integrieren. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar CZ hervor, die für das öffentlich-rechtliche Tschechische Fernsehen durchgeführt wurde. Die Resultate der Umfrage wurden am Sonntag in der Diskussionssendung „Otázky Václava Moravce“ präsentiert. Laut 54 Prozent der Befragten sollte Tschechien die militärische Unterstützung für die Ukraine weiterhin vermitteln. Dies sind um sieben Prozent mehr als im Oktober 2023, aber um sieben Prozent weniger als im März 2022, kurz nach dem Kriegsbeginn.

    Laut der Umfrage haben 35 Prozent der Befragten positive Erfahrungen mit den Ukrainern, um fünf Prozent mehr als im Oktober 2023. Laut dem Analytiker Pavel Ranocha haben positive Erfahrungen mit den Ukrainern eher Männer, jüngere Menschen und Menschen mit einer höheren Bildung.

    Die Umfrage wurde in der zweiten Januarhälfte durchgeführt. Es nahmen daran 1200 Personen teil. In Tschechien lebten zum Februar 2026 mehr als 398.000 Menschen ukrainischer Nationalität, die Sondervisa hatten.

  • 01.03.2026

    Samstag, der 28. Februar, war der bisher tragischste Tag dieses Jahres auf den tschechischen Straßen. Bei Verkehrsunfällen kamen vier Menschen ums Leben, zwei davon waren Motorradfahrer. Die Zahl der Verkehrstoten im Februar stieg auf 29 Personen. Das war um drei mehr als im Vorjahr. Dies folgt aus den Informationen der Verkehrspolizei.

    In diesem Jahr starben auf den tschechischen Straßen schon 53 Menschen.

  • 01.03.2026

    Tschechien hält Rückholflugzeuge für Tschechen bereit, die sich im Nahen Osten aufhalten. Das Verfahren wird mit der slowakischen Regierung wegen Hilfe für slowakische Bürger koordiniert. Zahlen von Menschen, die sich im Reiseregistrierungssystem Drozd des tschechischen Außenministeriums anmelden, steigen. Darüber informierte Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) am Sonntag im öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen.

    Laut dem Außenminister stehen zwei Airbus-Maschinen und acht CASA-Flugzeuge zur Verfügung. Im Reisesystem Drozd registrierten sich inzwischen rund 3500 Tschechen, die sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalten. Im Oman befinden sich weitere 900 tschechische Bürger, Hunderte von Tschechen halten sich in Jordanien und in Israel auf. Ungefähr 100 Tschechen sind derzeit in Saudi Arabien und weitere ihre Mitbürger sind in Libanon, Bahrain und Kuweit. Im Iran registrierten sich Macinka zufolge vier Tschechen, im Irak drei und in Syrien zwei.

    Der Außenminister wies darauf hin, dass Premier Andrej Babiš (Partei Ano) in Kontakt mit Fluggesellschaften sei. 260 bis 270 Menschen aus Israel könnten mit Bussen nach Ägypten reisen und von dort aus nach Tschechien fliegen.

  • 01.03.2026

    Der Experte von der Universität für Verteidigung in Brno / Brünn, Zdeněk Petráš, hat am Sonntag gegenüber der Presseagentur ČTK gesagt, dass die israelischen und US-amerikanischen Angriffe gegen den Iran höchstens ein paar Tage dauern dürften. Er denkt nicht, dass sich der am Samstag begonnene Konflikt lange hinziehen wird. Laut Petráš wird jeder derartiger Angriff als Blitzaktion für einige Stunden, höchstens Tage, geplant. Seinen Worten zufolge gelingt es den Streitkräften Israels und der USA, die politische und militärische Führung des Iran lahmzulegen. Zudem bemühen sie sich laut dem Experten darum, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit des Iran mit Terrorgruppierungen zu untergraben.

    Petráš erklärte zudem, für den zivilen Sektor seien die sekundären Auswirkungen der Luftraumsperrung von Bedeutung. Für die Region sei die Wiederaufnahme des zivilen Flugverkehrs wichtig, betonte der Experte.

  • 01.03.2026

    In Tschechien ist es am Montag überwiegend wolkig. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 10 und 14 Grad.

  • 01.03.2026

    Der Sicherheitsrat der Tschechischen Republik trifft am Montagmorgen wegen der Lage im Nahen Osten zusammen. Er wird sich mit den eventuellen Auswirkungen der Situation auf Tschechien und den Möglichkeiten eventueller Rückholung von Tschechen aus dem Gebiet beschäftigen. Darüber informierte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Sonntag auf X. Er sagte erneut, die Sicherheit der tschechischen Bürger sei die Priorität.

    Israel und die USA starteten am Samstagmorgen eine Militäroperation gegen den Iran. Dieser reagierte mit Vergeltungsangriffen auf Israel und einige arabische Länder.

  • 01.03.2026

    Vom Prager Václav-Havel-Flughafen sind am Sonntag vorerst 32 Flüge in die Nahostländer gestrichen worden. Der Grund dafür sind Einschränkungen im Flugverkehr nach der Luftraumsperrungen in einigen Staaten der Region.

    Den Reisenden wurde geraten, auf Informationen von ihren Fluggesellshcaften zu warten.

  • 01.03.2026

    Der tschechische Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) hat am Samstagabend erklärt, die Tschechische Republik plane derzeit keine Rückholflüge für tschechische Bürger, die sich im Nahen Osten aufhalten. Macinka wies im öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen darauf hin, dass kein anderes EU-Land derzeit Evakuierungsflüge plant. Im Nahen Osten halten sich Tausende Tschechen auf, die Mehrheit von ihnen in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Reiseregistrierungssystem Drozd des tschechischen Außenministeriums registrierten sich 2500 tschechische Bürger, die sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalten. Israel und die USA starteten am Samstagmorgen eine Militäroperation gegen den Iran. Dieser reagierte mit Vergeltungsschlägen auf Israel und einige weitere Nahostländer.

    Außenminister Macinka sagte am Samstag, er erwarte eine massive Militäroperation, die auch einige Wochen lang dauern könnte. Tschechische Bürger, die mit einem Reisebüro in die Konfliktregion reisten, haben laut dem Außenminister den Vorteil, dass sich der Reiseveranstalter um sie drei Tage lang kümmern müsse. Den anderen Reisenden empfahl er, in Kontakt mit ihren Fluggesellschaften zu bleiben und zu verfolgen, wann der Luftraum wieder geöffnet wird. Sie könne sich auch an die Notrufnummer des Außenministeriums +420 222 420 222 wenden.

    Das Außenministerium hatte vor den Reisen in die Nahostländer seit langem gewarnt und forderte in den letzten Wochen die tschechischen Bürger auf, die Länder zu verlassen.

  • 28.02.2026

    In Tschechien ist es am Sonntag überwiegend wolkig. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 7 und 12 Grad.

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