Der Frühling im Werk von Josef Bohuslav Foerster
Mit der Musik des tschechischen Komponisten Josef Bohuslav Foerster (1859-1951) wollen wir Sie in der heutigen Ausgabe von MusikCzech auf den Frühling einstimmen.
„Der Frühling und die Sehnsucht“, „Der Frühling kommt näher“, „Die Frühlingsnacht“ – das sind nur einige Titel von größeren und kleineren Werken des Komponisten, die vom Lenz inspiriert sind. Wir spielen in der nächsten knappen, aber vollen halben Stunde zwei weniger bekannte und selten aufgeführte Kompositionen. Sie hören zunächst Foersters „Frühlingsstimmungsbilder“. Diese drei kleinen Kompositionen für Klavier entstanden 1887 und tragen die Opus-Nummer 4. Es spielt Věra Kopecká.
Die 20 Minuten lange lyrische Suite „Der Frühling“ für Streicher und Harfe, Op. 84, wurde 1911 komponiert und im Mai 1913 uraufgeführt. Es handle sich um einen der stärksten Ausdrücke des Impressionismus in Foersters Schaffen, so charakterisierte der Komponist und Dirigent Otakar Jeremiáš einst die Komposition. Die Suite wird selten gespielt, und es bestehen auch kaum Aufnahmen von ihr. Der Verlag des Tschechischen Rundfunks hat erst in diesem Jahr eine Einspielung aus seinen Archivbeständen auf CD herausgegeben. Das Rundfunkorchester aus Plzeň / Pilsen spielte 1974 unter der Leitung von Josef Blacký.







