125 Jahre „Rusalka“: Ein tschechisches Opern-Kleinod, das die Welt eroberte
Am 31. März 1901 wurde Antonín Dvořáks Oper „Rusalka“ im Prager Nationaltheater uraufgeführt. Heute zählt sie zu den zentralen Werken der tschechischen Musik – und zu einer der meistaufgeführten Opern weltweit.
Das Libretto für „Rusalka“ schrieb Jaroslav Kvapil. Er ließ sich dabei unter anderem von slawischen Märchen inspirieren. Die Sängerin der Titelrolle war Růžena Maturová. Wenngleich die Oper in Böhmen recht schnell ein Erfolg wurde, ließ der internationale Durchbruch zunächst auf sich warten. Erst 1929 kam es zur deutschen Erstaufführung, in London erst 1983, in Wien 1987 und an der Metropolitan Opera in New York gar erst 1993. Später war die „Rusalka“ auch in Paris zu sehen oder bei den Salzburger Festspielen. In Prag wird die Oper derzeit im Nationaltheater und in der Staatsoper gespielt.
Im Laufe ihrer 125-jährigen Geschichte wurde dieses Werk immer wieder auch eingespielt. Die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1948. Als bedeutende Einspielungen gelten jene der tschechischen Dirigenten Jaroslav Krombholc, Zdeněk Chalabala und Václav Neumann.
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