Prag–Bratislava–Prag: 130 Oldtimer bei Rallye „1000 tschechoslowakische Meilen“
Präsident Petr Pavel hat am frühen Donnerstagmorgen in Prag den Startschuss zur Oldtimer-Rallye „1000 tschechoslowakische Meilen“ gegeben. Die Rennstrecke führt nach Bratislava und wieder zurück.
Eine Rekordzahl von 130 Fahrzeugen ist am Donnerstag vom Prager Stadtzentrum aus zum Rennen „1000 tschechoslowakische Meilen“ gestartet. Die diesjährige Veranstaltung findet aus Anlass des 130. Gründungsjubiläums des Autoherstellers Škoda statt, daher sind auch neun Škoda-Fahrzeuge mit dabei. Zudem gingen auch mehrere Autos, die in den 1930er Jahren am ursprünglichen Geschwindigkeitsrennen teilgenommen hatten, auf die Strecke. Darunter zum Beispiel der Praga Super Piccolo oder der Ford V8 Roadster, der 1934 eine Streckendurchschnittsgeschwindigkeit von 96 km/h erreichte. In den nächsten drei Tagen fahren die Autos während der sogenannten Gleichmäßigkeitsfahrt zur Burg Devín in der slowakischen Hauptstadt Bratislava und wieder zurück. Das Ziel ist am Samstag gegen 17:00 Uhr vor dem Nationalen Technischen Museum in Prag. Die Aufgabe der Autofahrer ist es, der Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde so nahe wie möglich zu kommen.
Der Wettbewerb knüpft an die Tradition des gleichnamigen Langstreckenrennens zwischen Prag und Bratislava an, das in den 1930er Jahren vom Autoclub der Tschechoslowakischen Republik organisiert wurde. Damals handelte es sich noch um ein Geschwindigkeitsrennen, die Sieger erreichten einen Rekorddurchschnitt von 108 Kilometern pro Stunde. Die erste Neuauflage fand 1970 statt, seit 2015 wird das Rennen jährlich ausgetragen. Teilnehmen dürfen Fahrzeuge bis zum Modelljahr 1939.
Veranstalter des Wettbewerbs sind der „Freundesverein der 1000 tschechoslowakischen Meilen“, die Oldtimer-Clubs aus Prag und Bratislava, der Autoclub der Tschechischen Republik und das Nationale Technische Museum.











