Radio-Prag-Hörertreffen und Tag der offenen Tür in deutscher Botschaft
Im folgenden Sendeteil laden wir Sie ein zu einem Hörertreffen anlässlich des 80. Geburtstags von Radio Prag. Außerdem geht es zum Beispiel um den Eurovision Song Contest und die Grenzkontrollen.
Falls Sie Interesse an der Teilnahme haben, dann bestätigen sie dies bitte bis 15. Juni per E-Mail an [email protected].
Wir freuen uns, Sie am 22. Juni, 14 Uhr, in unserem Studiohaus zu treffen. Radio Prag organisiert für die Teilnehmer allerdings weder An- und Abreise noch eine Unterkunft. Auf Nachfrage können wir aber Tipps geben zur Übernachtung in Prag. Und einen Tipp haben wir jetzt gleich parat: Am nachfolgenden Tag, den 23. Juni, veranstaltet die Deutsche Botschaft in Prag einen Tag der offenen Tür. Wenn Sie also schon mal in Prag sind, haben Sie die Möglichkeit, das Palais Lobkowitz auf der Kleinseite zu besuchen. Sie können einen Blick in das Gebäude werfen und hinter die Kulissen der Deutschen Botschaft. Außerdem stellen weitere Organisationen aus dem tschechisch-deutschen Umfeld ihre Arbeit vor. Die Botschaft bietet ab 14.30 Uhr ein buntes Programm mit Informationen, Gesprächen, Diskussionen, Musik, Spiel und Spaß. Soweit also die beiden Einladungen. Aus Anlass des 80. Geburtstags haben wir noch zwei Bitten und Aufrufe an Sie, liebe Hörerinnen und Hörer.Wir möchten die Nutzer der Webseiten von Radio Prag darum bitten, einen kleinen Fragebogen auszufüllen, den wir auf unserer Homepage platziert haben. Ihre Antworten können uns dabei helfen, unsere Web-Inhalte Ihren Erwartungen und Interessen anzupassen. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Hilfe!
Mit unserem zweiten Wunsch wenden wir uns aber an unsere Hörerinnen und Hörer, die uns nicht auf unseren Webseiten hören, sondern den Podcast von radio360.eu nutzen oder weitere Wege: Bitte schreiben Sie auch mal an uns! Denn die Besucherzahlen im Internet können wir feststellen, nicht aber die Nutzung weiterer Kanäle. Dabei sind die Rückmeldungen unseres Publikums wichtig für uns.
Zum gerade angesprochenen Thema zitieren wir auch aus dem Brief von Lutz Winkler aus Schmitten im Taunus:„Sehr interessant finde ich die Informationen auf der Webseite zum Thema 80 Jahre Radio Prag. Besonders die Zahlen der Zuhörer- bzw. Nutzerreaktionen finde ich bemerkenswert. Es kommt weniger direkte Post an – dafür verlagern sich die Reaktionen eher in den Bereich Social Media. Ich muss sagen, dass ich mir die Anregung bei Facebook hole, mal den einen oder anderen Artikel auf der Webseite aufzurufen. Für mich ist dabei Facebook der Einstieg in die Internetseite. Ob ich es allerdings schaffe, zu den Feierlichkeiten nach Prag zu kommen, weiß ich noch nicht. Meine Firma plant für das kommende Jahr ein größeres Event – im Gespräch ist dabei auch Prag –, vielleicht klappt es dann mit einem Besuch in Ihrer schönen Stadt.“
Eurovision Song Contest
Auf unserer Webseite war der Beitrag über den Eurovision Song Contest in der vergangenen Woche der meistgelesene Beitrag. Beim Finale dieses Musikspektakels war das erste Mal auch Tschechien dabei, und zwar mit dem Song „I stand“. Martina Pohl aus Überlingen hat dazu geschrieben:„Am Ende konnte die sympathische 22-Jährige aber nur den vorletzten Platz für sich einnehmen. Der deutsche Beitrag landete buchstäblich auf dem letzten Platz. Tschechien hatte immerhin 41 Punkte für sich erringen können. Mich hat der Song von Jamie-Lee und ihre Darstellungsweise wenig beeindruckt. Deutschland ist bis jetzt das einzige Land, welches zwei Jahre nacheinander den letzten Platz gemacht hat. Seit Jahren wird bemängelt, dass sich einige Länder die Punkte gegenseitig zuschustern. Ich finde es auch schade, dass mittlerweile fast jedes Land sein Lied in englischer Sprache vorträgt. Man will sich eben international darstellen, die eigene Muttersprache findet keinen Anklang bei so einem Großereignis. Mir persönlich haben die Lieder unter anderem aus den Niederlanden, Russland, Bulgarien und Spanien gut gefallen. Mein Favorit war dieses Jahr aber der Beitrag von Österreich, der von mir die volle Punktzahl erhalten hätte.“
Grenzkontrollen in Europa
Achim Kissel aus Duisburg zeigt sich erstaunt, dass der frühere tschechische Präsident Václav Klaus an einer Veranstaltung der ‚Alternative für Deutschland‘ teilgenommen hat. Klaus war ja Ende April beim Bundesparteitag der Alternative für Deutschland in Stuttgart aufgetreten und hatte sich gegen eine angebliche „Dämonisierung“ dieser Partei verwehrt. Herr Kissel hat uns dazu geschrieben:„Diese Partei wird wegen ihrer ausländerfeindlichen Programmatik und Praxis von den Demokraten unseres Landes sehr kritisch gesehen. Repräsentanten dieser Partei haben angesichts der Flüchtlingskrise Ende 2015 die Anwendung von Schusswaffen an den deutschen Grenzen gefordert. Dies hat Entsetzen ausgelöst bei jenen Menschen, die sich an die Grenzsicherung der DDR mit Schüssen auf Flüchtlinge erinnern.“
Natürlich könnten aber Grenzkontrollen nützlich sein, um illegale Einreise oder Drogenschmuggel zu unterbinden, fährt Herr Kissel fort:„Gerade in einer Zeit, in der auch in Europa die Gefahr terroristischer Anschläge sehr groß ist, entsteht durch offene Grenzen ein Gefühl der Unsicherheit. Das Treffen von Justizvertretern unserer Länder ist deshalb ein wichtiges Zeichen, dass die verantwortlichen Behörden diese und ähnliche Probleme ernst nehmen.“
Peter Kroll hat uns nicht aus Deutschland, sondern aus Westböhmen eine E-Mail geschickt:
„Ich bin vor zehn Jahren mit meiner Frau nach Újezd (Manětín) gezogen. Seit dieser Zeit wohnen wir dort. Da ich als Deutscher Probleme mit der Sprache habe, freue ich mich morgens immer, wenn ich über meinen Laptop Nachrichten über Radio Prag abrufen kann. Die Artikel sind sehr informativ und für mich inhaltlich sehr wertvoll. Danke an das Team von Radio Prag“.Und das war’s schon wieder für heute. Schreiben Sie uns bitte weiter an: Radio Prag – Deutschsprachige Redaktion, Vinohradská 12, 120 99 Prag 2, Tschechische Republik, oder per E-Mail an: [email protected]. Machen Sie es gut, auf Wiederhören in zwei Wochen!







