Tschechisch-deutscher Fotoworkshop

r_2100x1400_radio_praha.png

Die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche der letzten 10 Jahre haben die Ansichten der Menschen, Städte und Gegenden in der Grenzregion zwischen Böhmen, Bayern und Sachsen, der Euroregio Egrensis also, gründlich verändert. Ursprünglich einer gemeinsamen Historie und Kulturlandschaft angehörend begegnen sich die Menschen infolge ihrer unterschiedlichen Prägungen und der langen gegenseitigen Abschottung durch die jüngere Geschichte auch heute noch, eine Dekade nach der Grenzöffnung, nicht selten als Fremde und Gegenstände tiefsitzender Vorurteile. Damit willkommen zum Thema heute von Jitka Mladkova.

Ich setze fort mit einem Zitat: " Wir kennen die ganzen Probleme, die durch die jüngere Geschichte entstanden sind. Wir versuchen auf der menschlich-künstlerischen Ebene Verbindungen zu schaffen, die in die Zukunft tragen." Zitatende. Diese Worte sagte mir in einem Telefongespräch Wolfgang Herzer vom Kunstverein Weiden, und er weiss, wovon er spricht! Meine erste Frage, wie er die einst ungeteilte Kulturlandschaft heute, zehn Jahre nach der politischen Wende in Mittelosteuropa sieht, beantwortete er wie folgt: Soweit Wolfgang Herzer vom Kunstverein Weiden. Es sei noch hinzugefügt, dass vom 30.10. - 4.11. diesen Jahres ein Gegenbesuch der Weidener und Weidenerinnen im westböhmischen Cheb/Eger stattfinden wird. Und damit sind wir am Ende unserer Sendereihe Thema heute angelangt.