Violinvirtuose Josef Špaček

Josef Špaček (Foto: YouTube)
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Er gilt als einer der talentiertesten Violinvirtuosen einer jungen Generation: der Konzermeister der Tschechischen Philharmonie Josef Špaček. Er war 2012 Finalist des renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel.

Josef Špaček (Foto: YouTube)
Josef Špaček kam 1986 im mährischen Třebíč auf die Welt. Er stammt aus einer Musikerfamilie. Sein jüngerer Bruder Petr spielt auch Violoncello, ihr Vater ist Cellist der Tschechischen Philharmonie. Josef Špaček begann bereits mit sechs Jahren, Geige zu spielen und auf Konzertpodien aufzutreten. Ein Jahr lang besuchte er das Prager Konservatorium, danach wurde er zum Studium am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia in den USA aufgenommen. Seine Lehrer waren Ida Kavafian, Jaime Laredo und Shmuel Askenasi. In den Jahren 2009 bis 2011 setzte Špaček sein Studium an der Julliard School in New York bei Itzhak Perlman fort und schon 2006 nahm der junge Virtuose in Prag eine CD mit sechs Violinsonaten von Eugène Ysaÿe auf.

Josef Špaček (Foto: YouTube)
Der Violinvirtuose verbindet seit zwei Jahren seine Solo-Karriere mit dem Posten des Konzertmeisters der Tschechischen Philharmonie. Als Solist hat Špaček inzwischen mit vielen renommierten Orchestern der Welt gespielt und mit namhaften Dirigenten zusammengearbeitet – dazu gehört Jiří Bělohlávek, Christoph Eschenbach oder Eliahu Inbal.

Im Laufe seiner Karriere hat Špaček bereits einige Preisen erhalten, im Jahr 2009 erhielt er beispielsweise Gold beim Wettbewerb Michael Hill in Neuseeland.

Vor knapp einem Monat hat der Violinvirtuose in Prag seine neueste CD vorgestellt. Sie enthält zwei Sonaten von Sergei Prokofjew, die Komposition „Aus der Heimat“ von Bedřich Smetana und die Sonate für Violine und Klavier von Leoš Janáček.

Am 16. Mai tritt Josef Špaček im Rahmen der Konzertreihe „Junge Talente der Klassik“ im Stift Klosterneuburg auf. Begleitet wird er vom Pianisten Miroslav Sekera.