Böhmisches Paradies

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Das malerische Böhmische Paradies liegt nordöstlich von Prag. Dieses älteste Landschaftsschutzgebiet Tschechiens bietet eine einzigartige Kombination aus Naturschönheiten und historischen Baudenkmälern. Unter ihnen ragen die Felsenstadt Prachauer Felsen (Prachovské skály) und die Burg Trosky heraus.

Der höchste Fels der Prachauer Felsen hat verschiedene Namen wie Mönch, Ritter, Hand oder Felsengebet (Foto: Dominika Bernáthová)

Die Natur mit ihren Sandsteinfelsen, Höhlen und Felsentoren ist einmalig. Sie war seit den Urzeiten ständig besiedelt, man findet dort slawische Burgwälle, alte böhmische Städte, Burgen, aber auch romantische Schlösser.

Im äußersten Osten des Böhmischen Paradieses liegt die Felsenstadt Prachauer Felsen, in der das Sandsteinklettern hierzulande seinen Anfang nahm. Das unvergessliche Felsenlabyrinth besteht aus den Überresten eines Sandsteinplateaus, das von Schluchten und Abgründe durchbrochen ist.

Burgen, Burgruinen und Schlösser

Burgruine Trosky (Foto: Barbora Němcová)

Das Böhmische Paradies verbindet mannigfaltige Naturschönheiten mit zahlreichen historischen Baudenkmälern. Ein Symbol der Region ist die Burgruine Trosky. Zudem sind zweifelsohne auch die Schlösser Mnichovo Hradiště / Münchengrätz, Sychrov / Sichrow, Hrubý Rohozec / Großrohosetz, Humprecht, die Burgen Kost und Valdštejn / Waldstein sowie die Denkmäler ländlicher Baukunst einen Besuch wert.

Übrigens: Das Böhmische Paradies hat eine der besten Beschilderungen von Wanderwegen innerhalb Tschechien. Auch das lohnt es zu erkunden.

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