Deutsche Fondsgesellschaft Union Investment will Prager Einkaufszentrum Palladium verkaufen
Die deutsche Fondsgesellschaft Union Investment zieht in Erwägung, das Einkaufszentrum Palladium im Zentrum von Prag zu verkaufen.
Über die angedachte Veräußerung informierte am Montag das tschechische Wirtschaftsblatt Hospodářské noviny. Ein Sprecher von Union Investment bestätigte die Verkaufspläne gegenüber der Zeitung. Als Grund nannte er ein gestiegenes Interesse von Käufern an guten Aktiva.
Den Hospodářské noviny zufolge will der deutsche Investmentkonzern mit Sitz in Frankfurt einen Kaufpreis von 700 Millionen Euro für das Shoppingcenter erzielen. Die Firma hatte das Zentrum 2015 für 570 Millionen Euro erstanden.
„Der angestrebte Kaufpreis spiegelt wider, dass es sich um eines der Top-Einkaufszentren in Mittel- und Osteuropa handelt“, sagte Josef Karas, Leiter der Investmentabteilung beim Maklerunternehmen Knight Frank, den Hospodářské noviny.
Mit dem Verkauf des Palladiums soll Union Investment den Immobiliendienstleister CBRE betraut haben. Der Konzern, der in dem Gebäude am Prager náměstí Republiky (Platz der Republik) selbst Büros hat, war bereits vor zehn Jahren an der Übernahme durch den neuen Eigentümer beteiligt.
Das Einkaufszentrum Palladium wurde 2007 eröffnet. Derzeit beherbergt es auf 115 Quadratmetern 157 Ladengeschäfte und 27 gastronomische Betriebe. Zu dem Bau gehört auch ein Bürokomplex sowie ein Parkhaus.







