„Es ist gut, dass es Sie gibt…“
Langsam wird die Hörerpost an uns immer weihnachtlicher. Aber weiter erhalten wir auch Kommentare zu aktuellen Themen.
„Der letzte Monat wird nach Adventen gezählt, und für viele von uns beginnt die schönste Zeit des Jahres. Dann eröffnen wieder die Weihnachtsmärkte in Deutschland mit Bratwurst, Glühwein und vielen anderen herzhaften und süßen Spezialitäten. Überall wird weihnachtlich geschmückt und dekoriert. Es ist eine Zeit der Freude und Besinnung.“
Zeit der Freude und Besinnung
Herr Grüttner fährt fort mit seinen weihnachtlichen Überlegungen und schließt seinen netten Brief mit folgendem Wunsch:
„Radio Prag gab mir auch in diesem Jahr wieder genügend Gelegenheit, mein Wissen über Tschechien zu erweitern. Besonders möchte ich den guten Kontakt Ihres Senders zu seinen Hörern hervorheben. Die immer wieder schön moderierte Hörerpostsendung ist dafür ein lebendiger Beweis und für mich stets ein gern gehörter stilvoller Höhepunkt der Woche! Mein größter Wunsch für 2018 ist, dass dies auch weiterhin so erhalten bleibt. In diesem Sinne wünsche ich dem Team der deutschen Redaktion von Radio Prag und seinen Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen stimmungsvollen Jahreswechsel! Für das neue Jahr viel Gesundheit, Glück und Wohlergehen.“
Herzlichen Dank, Herr Grüttner!
Einen herbstlichen Gruß aus der Eifel, aber mit einem bereits weihnachtlichen Inhalt haben wir von Frieder Ecke aus Euskirchen bekommen:
„Mit Blick auf das zur Neige gehende Jahr möchte ich der deutschen Redaktion danken für die vielen guten Beiträge. Besonders gefallen hat mir die weihnachtliche Sendung (Geschehen auf dem Altmarkt in Prag). Über das Internet ist der hiesige Empfang perfekt. Ich wünsche Ihnen auch für 2018 möglichst viele gute Ideen für die Sendungen.“Auch Ihnen, Herr Ecke, vielen Dank. Frank Unglaube aus Hamburg schreibt:
„Ich möchte mich bei Ihnen für die immer wieder kurzweiligen und interessanten Berichte über Tschechien bedanken. Es ist gut, dass es Sie gibt. Denn wo sonst bekäme man so viele Informationen über Ihr Land her? Bitte machen Sie auch im neuen Jahr so weiter.“
Wir werden alles dafür tun, Herr Unglaube. Auch Dieter Sommer aus Eisleben hat uns seinen Dank ausgedrückt:
„Heute möchte ich Ihnen wieder einen Empfangsbericht zukommen lassen und Ihnen einen großen Dank für Ihre ausgezeichneten Programme übermitteln. Des Weiteren wünsche ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.“
Danke schön für Ihre Wünsche, Herr Sommer.
Zeman, Hospize, „Populisten“
Von den netten Weihnachts- und Neujahrswünschen kommen wir nun zu Ihren Kommentaren und Anmerkungen zu einigen Themen aus unseren Sendungen. Ralf Urbanczyk aus Eisleben schreibt:
„Ihre ausführlichen Meldungen und Kommentare zum Besuch von Staatspräsident Miloš Zeman in Russland interessieren mich sehr, weil der tschechische Präsident für mich ganz schwer politisch einzuordnen ist. Er passt in keine Schublade. Er vertritt zum Teil ganz andere Positionen als die Mehrheit der Staatsoberhäupter der anderen EU-Länder. Manche seiner Positionen finde ich gut, andere weniger und einige auch völlig unverständlich. Die Kommentare und Analysen von Radio Prag sind für mich dann immer sehr wichtig, um verstehen zu können.“Werner Grimm aus Stuttgart hat in seinem Brief in die Vergangenheit zurückgeblickt. Vor diesem Hintergrund macht er sich aber auch über die aktuelle Entwicklung in Europa Gedanken:
„Radio Prag höre ich schon wohl seit über 50 Jahren. Damals war ich noch in der Stuttgarter Blindenschule, als ich unter anderem einen Beitrag über den Besuch einer Delegation des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) in Prag hörte, wohl kurz nach dem Bau der Mauer in Berlin. Später, während des Prager Frühlings und auch während der Besetzung der damaligen ČSSR durch die Warschauer-Pakt-Staaten, hörte ich gebannt mit heißem Herzen zu. Dass ich die Wende in der ČSSR verfolgt habe, versteht sich, auch die Trennung von Tschechien und der Slowakei. Das Hörerforum empfinde ich als eine große Bereicherung meiner nunmehr 17 Jahre währenden Rentnerzeit, mit anderen Worten: Sie haben mich mit all Ihren Sendungen auch durch die Berufstätigkeit begleitet! Dass es allenthalben in Europa eine Rechtsentwicklung gibt, macht mir Sorge – auch, dass jene Brandstifter so oft als ‚Populisten‘ bezeichnet werden. Das verharmlost in meinen Augen, was da auf uns zukommt, wenn wir nicht wachsam sind.“
Alfred Albrecht aus Emmendingen hat unseren Beitrag über die Personalsorgen in Pflegeheimen gehört:
„Die Arbeit in Pflegeheimen ist keine leichte Aufgabe. Hier in Deutschland fehlt ebenfalls das Personal, weil auch die Bezahlung bei weitem nicht den auszuführenden Arbeiten entspricht. Sie haben in Ihrer Sendung die Mitarbeit in Hospizhäusern angesprochen. Meine Frau ist seit 14 Jahren ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig. Von der Emmendinger Hospizgruppe aus besucht meine Frau einmal in der Woche schwerstkranke Menschen zu Hause, in Pflegeheimen und im Krankenhaus. Es können auch mal zwei Besuche pro Woche sein.“Heinz Günter Hessenbruch hat sich die Musiksendung mit der Feuerwehr-Blaskapelle Božejáci angehört und merkt dazu an:
„Ich habe sie abgespeichert und schon mehrmals gehört, ganz nach meinem Geschmack!“
Für Fritz Andorf aus Meckenheim war die Sendung über die Ausstellung zu Traditionen und Weihnachtsbräuchen zu Ende des 19. Jahrhunderts interessant.
„Passend dazu sind die Abbildungen auf Ihrer Website, so das hübsche Kalenderbild der Prager Stubenmädchen. Kalender zum Aufhängen mit schönen Bildern sind sicher auch in Tschechien heute noch gebräuchlich. Die Kalenderverlage überschlagen sich zumindest bei uns mit den unterschiedlichsten Motiven, seien es Katzen, Blumen, Künstlerbilder oder Gebirgslandschaften. Zurückgegangen sein dürfte aber im Digitalzeitalter das Schreiben von Weihnachtskarten, sicher auch in Tschechien, obwohl es auch da schöne Motive gibt.“Einstimmung auf das Weihnachtsfest
Mit dem Brief von Fritz Andorf sind wir wieder beim Thema Weihnachten angekommen. Denn die heutige Sendung wollen wir mit einem Gedicht eines unbekannten Autors abschließen, das uns Horst und Monika Kuhn aus Hamburg als Einstimmung auf das Weihnachtsfest geschickt haben:
Ich will Dir einen Engel schenken,
ganz unsichtbar und leicht,
er möge Deine Schritte lenken,
soweit der Himmel reicht.
Ich will Dir einen Engel schenken,
damit Du fröhlich bist
und all Dein Tun und all Dein Denken
zu jeder Zeit gelassen ist.
Ich will Dir einen Engel schenken,
der Dich behüten mag,
er soll in Liebe an dich denken,
an jedem Ort, an jedem Tag.
Und das war es für heute im Hörerforum. Wir erwarten weiterhin Ihre Zuschriften an folgende Adresse: Radio Prag, Vinohradská 12, 120 99 Prag 2, Tschechische Republik. Sie können uns natürlich auch eine E-Mail schicken an: [email protected]. Machen Sie's gut. Auf Wiederhören bis zum nächsten Mal.







