Ferdinand Hauser von Radio Prag International erhält Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis
Am Freitagabend sind in Prag wieder die Deutsch-Tschechischen Journalistenpreise vergeben worden. Einer der diesjährigen Preisträger ist unser Kollege Ferdinand Hauser.
„Prost, ihr Säcke!“: Mit seiner Reportage über den Sauftourismus in Prag hat RPI-Redakteur Ferdinand Hauser die Jury überzeugen können. Er bekam am Freitag den Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis in der Kategorie Audio. Insgesamt neun Journalistinnen und Journalisten wurden bei der Zeremonie im Prager Theater Studio Hrdinů vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds geehrt.
Das Motto der diesjährigen Verleihung lautete „Journalismus, der verbindet“. Dazu wurde als Prolog der Veranstaltung eine gleichnamige Ausstellung eröffnet, in der die Laureaten der zehnjährigen Geschichte des Preises präsentiert werden. Zudem teilen die beiden Vorsitzenden des Fonds, Petra Ernstberger und Tomás Jelínek, mit:
„Gute Berichterstattung schafft ein tieferes Kennenlernen – und das ist die Grundlage für echte Verständigung. Und die über 100 eingereichten Beiträge haben eine ganze Palette von Themen aufgezeigt, die Deutsche und Tschechen aneinander interessieren.“
Die Audioreportage, die in diesem Jahr als tschechisches Pendant zu Ferdinand Hausers deutschsprachiger Arbeit ausgezeichnet wurde, kam von Barbora Sochorová und Jan Novák. Sie war mit dem Titel „Atraktivní Skládka Česko. Na stopě odpadovým šíbrům“ (Attraktive Deponie Tschechien. Auf den Spuren von Müllschiebern) bei Seznam Zprávy erschienen.
In der Kategorie Text wurden Tomáš Lindner sowie Leonie Gubela geehrt und in der Kategorie Multimedia Lenka Ovčáčková sowie Babette Hnup und Kristina Klasen. Den Milena-Jesenská-Sonderpreis bekam Luboš Palata für seinen Artikel „Češi mezi našimi Němci a našimi Slováky“ (Tschechen unter unseren Deutschen und unseren Slowaken) auf deník.cz.
Der Deutsch-Tschechische Journalistenpreis wird vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gemeinsam mit den Journalistenverbänden beider Länder verliehen. Die Zeremonie am Freitagabend wurde in einem Live-Stream auf den Websites des öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehens (ČT) sowie des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) übertragen.









