Halbjahresstatistik: Neue Straßenverkehrsinspektion nimmt Millionen an Strafgebühren ein
Die tschechische Straßenverkehrsinspektion, die am 1. Juli vergangenen Jahres ihre Arbeit aufgenommen hat, bilanziert die ersten sechs Monate.
Insgesamt 26,5 Millionen Kronen (1,1 Millionen Euro) hat die neue Behörde im ersten halben Jahr ihres Bestehens an Strafzahlungen und Kautionen eingenommen. Darüber informierte die Inspektionsleitung Mitte Januar.
Demnach wurden bis Ende Dezember 10.142 Kontrollen an Lkw und Reisebussen vorgenommen. Festgestellt wurden 2184 Regelverstöße, von denen 1279 Fälle an die Kreis- oder Gemeindebehörden weitergeleitet wurden.
Am häufigsten ging es bei den registrierten Regelverstößen um die Nichteinhaltung von vorgeschriebenen Pausenzeiten und der genehmigten Lenkzeiten für Kraftfahrer. Oft stießen die Inspekteure auch auf technische Mängel an den Fahrzeugen oder auf die Manipulation von Tachometern sowie der Emissionssysteme. 497 Mal wurde ein vorübergehendes Fahrverbot ausgesprochen, das bis zur Behebung der festgestellten Mängel galt.
348 der kontrollierten Lkw waren überladen. Die Straßenverkehrsinspektion hat eine interne Analyse zu häufig genutzten Trassen von Lastern mit schwerer Ladung erstellt. „Anhand dieser Daten werden wir weitere gezielte Kontrollen planen“, so die Ankündigung von Pavel Bergman, dem Leiter der Kontrollsektion.
In 132 Fällen wurde das Sonntagsfahrverbot ignoriert. Dies gilt in Tschechien für schwere Lkw von 13 bis 22 Uhr. In der Ferienzeit dürfen Laster auch freitags von 17 bis 21 Uhr und samstags von 7 bis 13 Uhr nicht auf den Straßen unterwegs sein. Ausnahmen gelten etwa für den Transport lebender Tiere oder schnell verderblicher Lebensmittel.







