Kulturlandschaft Lednice-Valtice: 25 Jahre Unesco-Welterbe

Schloss Valtice

Am 7. Dezember ist es 25 Jahre her, dass die Kulturlandschaft Lednice-Valtice in die Unesco-Liste als Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Schloss Lednice | Foto: Henry Kellner,  Wikimedia Commons,  CC BY-SA 4.0

Die Geschichte des Areals geht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als eine Burganlage angelegt wurde, um die herum der Ort Valtice / Feldsberg entstand. Die Anfänge des Schlosses Lednice / Eisgrub werden um das Jahr 1220 datiert. Der heutige neugotische Schlossbau stammt allerdings erst aus dem 19. Jahrhundert.

Minarett in Lednice | Foto: Dage - Looking For Europe,  Flickr,  CC BY 2.0

Zu dieser Zeit wurde das Gelände von der Familie Liechtenstein als Parklandschaft umgestaltet. Heute gilt es als das größte zusammenhängende Landschaftsgebiet Europas. Am meisten interessieren sich die Besucher für die beiden Schlösser, die durch eine sechs Kilometer lange Linden- und Kastanienallee miteinander verbunden sind, sowie das einzige Minarett Tschechiens.

Tempel der drei Grazien | Foto: Michael Kůr,  Flickr,  CC BY-NC 2.0
Reistenkolonnade | Foto: Zdeněk Truhlář,  Tschechischer Rundfunk

Es gehören aber noch mehr sehenswerte Bauten zur Kulturlandschaft, die im Nordwesten an das Landschaftsschutzgebiet Pálava grenzt. Da wären etwa die neoklassizistische Reistenkolonnade oder der Tempel der drei Grazien, vor dem die Statuen der Göttinnen Aphrodite, Artemis und Athene stehen. Von Österreich aus sind es im Übrigen nur wenige Kilometer bis Valtice.

Thaya in Lednice | Foto:  ČT24

Die malerische Gegend mit den romantischen Bauwerken, dem schlängelnden Flusslauf der Dyje / Thaya, den Auenwäldern und Teichen ist ideal für Radfahrer, beliebt sind zudem Bootsfahrten.

Blick auf den Schlossteich in Lednice | Foto: Michael Kůr,  Flickr,  CC BY-NC 2.0
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