Mährische Volkslieder und Modern Jazz: CD „Moravian Gems“ mit Bittová, Mraz, Viklický und Tropp
Laut dem tschechischen Pianisten Emil Viklický eignen sich mährische Volkslieder besser als böhmische für eine jazzige Improvisation. Er selbst hält sich schon seine ganze Karriere hindurch an diese Einsicht. Und diese These stützt auch das Album „Moravian Gems“ auf hervorragende Weise.
Für die CD, die zwar schon 2007 herauskam, aber nichts an ihrer Frische verloren hat, tat sich Viklický mit der Sängerin und Violinistin Iva Bittová, dem Kontrabassisten George Mraz und dem Schlagzeuger Laco Tropp zusammen. Die Arrangements kommen vom Pianisten selbst. Sie beweisen, dass Volkslieder die Basis bilden können für Modern Jazz.
Während Viklický, Mraz und Tropp vor allem im Jazz beheimatet sind, gilt das nicht für Bittová. Dafür aber kennt sie die Lieder ihrer mährischen Heimat gut und bringt das entsprechende Gespür mit. Aber auch ihre drei Mitspieler kommen aus dieser Gegend Tschechiens. Dadurch können sie den Liedern eine persönliche Note mitgeben.
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