Neuer Chef von Stock: Die Firma wächst weiter und bringt neue Produkte auf den Markt

Foto: Themightyquill, Wikimedia CC BY-SA 2.5

Die Pilsener Likörfirma Stock will in diesem Jahr eine ganze Reihe von Neuheiten auf den Markt bringen. Weder Veränderungen in der Führungsetage noch größere Entlassungen werde es indes nicht geben, sagte der neue Direktor des Unternehmens, der Pole Marek Malinowski, am Montag der Nachrichtenagentur ČTK. Malinowski, der zuvor die Handelsfiliale von Stock in Polen leitete, löste zu Jahresbeginn Petr Pavlík als Chef der Firma ab.

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Wie Malinowski am Montag gegenüber ČTK versicherte, übernehme er eine gut geführte Firma, die ebenso gut aufgestellt sei. In diesem Jahr wolle Stock sechs neue Produkte herausbringen. Er glaube an das Wachstum der Firma und rechne damit, dass der Verkauf von Spirituosen in diesem Jahr leicht ansteigen werde. Die Rentabilität der verkauften Getränke werde indes nicht zunehmen, meint Malinowski.

Durch seine langjährigen Erfahrungen als Filialleiter der Firma in Polen wisse er auch, dass die Geschmäcker der tschechischen und polnischen Verbraucher ziemlich verschieden seien. Im Vergleich mit dem Polen trinkt der Tscheche sicher mehr Alkohol, in erster Linie aber vor allem Bier sowie auch Wein und leichte Spirituosen. Bei stärkeren Branntweinen und Schnaps aber konsumiert der Pole fast doppelt so viel wie der Tscheche. In Tschechien sei die Trinkkultur mehr entfaltet, zwischen Erzgebirge und Beskiden werde regelmäßig von Montag bis Sonntag Alkohol getrunken. In Polen trinke man nicht so häufig in der Woche, dafür aber umso mehr, informierte Malinowski.

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In Polen produziert Stock Wodka oder Liköre fast ausschließlich für den dortigen Binnenmarkt. Im Stammwerk in Plzeň / Pilsen stellt die Firma rund 400 Produkte her, die in 58 Länder exportiert werden. Seit Beginn des Jahres 2012, als Stock die Produktion einer italienischen Schwesterfirma übernahm, wurden sehr viele Investitionen in der Pilsener Fabrik getätigt. Es entstanden neue Fertigungslinien, die älteren wurden modernisiert, und auch in die Technologie wurde viel Geld gesteckt.