Trump zum Trotz – Tschechen spenden in Rekordhöhe für Waffen für die Ukraine

Black Hawk UH-60

Die Hilfsinitiative „Dárek pro Putina“ (Geschenk für Putin) hat in diesen Tagen die größte Spenderbereitschaft während der letzten zwei Jahre verzeichnet. Bei den Sammlungen der Initiative kamen binnen fünf Tagen mehr als 24 Millionen Kronen (960.000 Euro) zusammen.

Foto: Dárek pro Putina

Die Initiative konnte etwa erfolgreich die Spendensammlung für den Kauf eines Militärhubschraubers vom Typ Black Hawk für die Ukraine beenden. Vertreter des Bündnisses übergaben deshalb am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Prag dem ukrainischen Diplomaten Vitalij Ussatyi symbolisch ein kleines Hubschraubermodell. Rund 20.600 Menschen hatten für den Kauf des Hubschraubers gespendet.

Martin Ondráček, einer der Organisatoren, sprach am Donnerstag von einer generell steigenden Spendenbereitschaft. Sie ist seinen Worten zufolge eine Reaktion auf die Ereignisse, die am vergangenen Freitag im Weißen Haus ihren Höhepunkt erreichten. Das Treffen des ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump endete dort mit einem Streit vor laufenden Kameras.

Foto: Dárek pro Putina

Die Initiative „Dárek pro Putina“ entstand im Mai 2022. Von Spendengeldern kauft sie militärisches Material für die ukrainische Armee sowie für Zivilpersonen, die sich vor den russischen Aggressoren verteidigen. Das Geschehen im Weißen Haus habe einen großen Einfluss auf die Spendensammlungen, sagte Ondráček. Den Menschen sei es nicht gleichgültig, was nicht nur die Russen, sondern auch Präsident Trump der Ukraine antue. Laut dem Organisator haben die Menschen seit Mai 2022 insgesamt mehr als 990 Millionen Kronen (39,6 Millionen Euro) für die Ukraine gespendet.

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