100. Saison: Prager Radio-Symphonieorchester feiert Auftakt zu Jubiläumsspielzeit

Das Prager Radio-Symphonieorchester (Symfonický orchestr Českého rozhlasu) hat am Donnerstag seine 100. Saison mit einem feierlichen Konzert im Konzertsaal Rudolfinum eröffnet. Unter der Leitung des neuen Chefdirigenten und künstlerischen Leiters Elias Grandy kehrte es zum Programm des historisch ersten Konzerts des damaligen Orchesters Radiojournal aus dem Jahr 1926 zurück.

Elias Grandy | Foto: Matěj Komár,  SOČR

Das Prager Radio-Symphonieorchester (SOČR), das vor 100 Jahren am 1. Oktober 1926 gegründet wurde, gehört zu den ältesten tschechischen Symphonieorchestern. Es ist Teil des Tschechischen Rundfunks mit Sitz in Prag und derzeit das einzige Rundfunkorchester hierzulande.

„Nach 100 Jahren ist aus dem einstigen Ensemble von 20 Musikern ein Orchester mit 96 Spielern geworden. Für mich ist das ein schönes Bild dafür, was Tradition bedeuten kann: Es geht nicht um das bloße Bewahren ohne Veränderung, sondern um das Weiterreichen des Feuers – von Musiker zu Musiker, von einer Generation zur nächsten“, sagte der neue Chefdirigent und künstlerische Leiter des Prager Radio-Symphonieorchesters, Elias Grandy, anlässlich des Jubiläums.

Das Eröffnungskonzert der 100. Saison erinnerte an die Anfänge des Ensembles. Der Abend begann mit der Ouvertüre zu Bedřich Smetanas „Die verkaufte Braut“, gefolgt von Beethovens „Romanzen für Violine und Orchester“, einer Auswahl aus Dvořáks „Legenden“ und Zdeněk Fibichs „Symphonie Nr. 2 in Es-Dur“.

Elias Grandy und SOČR | Foto: Vojtěch Brtnický,  SOČR
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