Österreichische Gegner des AKW´s Temelin planen erneute Grenzblockaden

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Im südböhmischen Atomkraftwerk Temelin haben am Montag Techniker begonnen, den defekten Teil der Dampfrohrzuleitung im sekundären Kreislauf des ersten Reaktorblocks durch ein neues fünf Meter langes Rohrstück zu ersetzen. Nach einer entsprechenden Revision der Reparaturarbeiten sollte es deshalb laut Aussage von Milan Nebesar, dem Sprecher des AKW, um den 20. Februar herum zu weiteren geplanten Überprüfungen mit der dann wieder angelassenen Turbine kommen. Währenddessen planen die österreichischen Gegner des AKW erneute Grenzblockaden an der österreichisch-tschechischen Grenze. Wie die österreichischen Medien am Dienstag berichteten, sollen die Blockaden vom 16. bis 18. Dezember stattfinden, falls Tschechien bis dahin keinen konkreten Plan für eine Überprüfung des umstrittenen Atommeilers vorlegt. Am Montag ist der tschechische Minister für Industrie und Handel Miroslav Gregr von österreichischer Seite für seine Haltung hinsichtlich der Inbetriebnahme des umstrittenen Kernkraftwerks kritisiert worden. Gregr leide an einem völligen Verlust des Realitätssinns wird die Sprecherin der SPÖ für ökologische Angelegenheiten Ulrike Sima diesbezüglich in der Montagausgabe der tschechischen Tageszeitung "Pravo" zitiert.