Skiareale in Tschechien schließen langsam die Saison ab
Die Skiareale in ganz Tschechien schließen nach und nach die Saison ab. An einigen Orten ist der Betrieb aber noch mindestens bis Ostern geplant.
Die Betreiber der Wintersportanlagen in Tschechien bewerten die zu Ende gehende Saison als gut. Dies betrifft vor allem die Anzahl der kalten Tage, an denen die Pisten in Betrieb waren. Dies ergab die Nachfrage der Presseagentur ČTK bei einer Reihe der Unternehmen. Da aber nicht sehr viel Schnee gefallen ist, seien die Kosten für die künstliche Beschneiung hoch, heißt es weiter.
Im Riesengebirge sind die großen Areale um Špindlerův Mlýn herum weiter geöffnet. „Zu Winterbeginn hatten wir tolle Bedingungen“, resümiert Sprecherin Vendula Špiroch. „Dank Frost und Schneekanonen konnten wir die Saison schon zwei Wochen früher beginnen.“ Auch rund um Pec pod Sněžkou wird noch mindestens an diesem Wochenende Ski gefahren. Und in Harrachov werden am Samstag nicht nur die Wintersportler, sondern auch Rübezahl mit seiner Kutsche erwartet.
Im Skiareal Lipno im Böhmerwald endet die Saison am Sonntag. Geöffnet bleiben aber andere Anlagen in der Gegend, etwa in Zadov. Sprecher Petr Vondraš: „Wir haben am 29. November eröffnet und sind seitdem praktisch ohne Pause am Start.“ Auch die Lifte auf dem Špičák sind seit mehr als 100 Tagen in Betrieb. Das habe es seit 2022 nicht mehr gegeben, heißt es aus dem Unternehmen Ski&Bike.
Im Isergebirge stehen immer noch Langlaufloipen zur Verfügung, auch wenn die Schneequalität durch die warmen Temperaturen nicht mehr gut ist. Und auf dem Keilberg im Erzgebirge ist das Skifahren noch mindestens bis Ostern möglich.







